Produktbild: Wir töten Stella / Das fünfte Jahr

Wir töten Stella / Das fünfte Jahr Novellen

2

8,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

32507

Erscheinungsdatum

01.02.2014

Verlag

Ullstein Ebooks

Seitenzahl

112 (Printausgabe)

Dateigröße

1659 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783843708005

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • nicht oder eingeschränkt barrierefrei

Verkaufsrang

32507

Erscheinungsdatum

01.02.2014

Verlag

Ullstein Ebooks

Seitenzahl

112 (Printausgabe)

Dateigröße

1659 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783843708005

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  • Bewertung

    5/5

    05.09.2017

    eBook (ePUB)

    Der Blick hinter die schöne Fassade

    Nach "Die Wand" ist Haushofer mit einem weiteren großartigen Roman zurück. Die Geschichte von Stella, die für 10 Wochen von der Familie einer Freundin ihrer Mutter aufgenommen wird, berührt, geht aber auch ungemein an die Substanz. Haushofer setzt genau da an, wo es schmerzt, wo man es nicht länger aushält. Tragisch und direkt erzählt sie von der Welt hinter der heilen Fassade, von dem Verschwinden von Moral und dem Aufkommen von Schuld. Ein ehrlicher Roman, der Sie lange nicht loslässt.

  • Bewertung

    Orell Füssli Book Circle Community

    3/5

    13.05.2026

    eBook (ePUB)

    Zwei sehr unterschiedliche Novellen

    Da die beiden Novellen sehr unterschiedlich sind, muss man sie für mich fast getrennt anschauen. “Wir töten Stella” ist die stärkere und auch härtere Geschichte. Man muss beim Lesen immer mitdenken, dass sie in den 1950er Jahren spielt. Für verheiratete Frauen war es damals nicht einfach, sich aus einer Ehe zu lösen, schon gar nicht, wenn sie Hausfrau waren und Kinder hatten. Anna lebt mit Richard, einem Mann, der sie längst nicht mehr als eigenständigen Menschen sieht, sondern eher als Besitz. Er hat Affären, nimmt sich, was er will, und sie sieht vieles, schweigt aber. Das ist das Schlimme an dieser Novelle: Nicht nur Richard ist das Problem, sondern auch Annas Schweigen. Sie erkennt sehr viel, aber sie handelt nicht. Danach gibt sie sich selbst die Schuld, obwohl Richard eigentlich derjenige ist, der zerstört. Genau diese Mischung aus Macht, Wegschauen und Mitschuld fand ich sehr stark, aber auch schwer zu ertragen. “Das fünfte Jahr” ist ganz anders. Hier geht es um Marili, ein kleines Mädchen im fünften Lebensjahr, das bei den Großeltern aufwächst. Haushofer schafft es wirklich, aus der Wahrnehmung eines Kindes zu erzählen. Das fand ich sehr schön gemacht: kindlich, manchmal zart, aber nie kitschig. Auch hier merkt man leise das patriarchale System, etwa daran, was der Großvater darf und die anderen nicht. Ein bisschen gestört haben mich in “Das fünfte Jahr” die vielen genauen Natur- und Pflanzennamen. Das ist sicher bewusst gemacht, aber manchmal war es mir etwas zu viel. Was beide Texte verbindet, ist Haushofers Sprache. Sie wirkt scheinbar schlicht, aber sie beobachtet messerscharf. Vieles wird nicht direkt ausgesprochen, sondern steht zwischen den Zeilen. Gerade dieses Ungesagte macht die Texte stark. Haushofer braucht keine großen Effekte, um zu zeigen, wie Menschen in Rollen, Familien und alten Ordnungen gefangen sind. “Wir töten Stella” hat mich deutlich stärker getroffen, aber auch “Das fünfte Jahr” zeigt wieder, wie genau Marlen Haushofer schreiben konnte. Weitere Rezensionen auf Deutsch findest du auf meinem Goodreads- und LovelyBooks-Profil.

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