Die Pflegevisite - Ein Instrument der Qualitätssicherung
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
22.11.2006
Verlag
GRINSeitenzahl
40 (Printausgabe)
Dateigröße
1268 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638572255
Ihr Wesen beruht auf einem Menschenbild, das den Pflegeempfänger als eine eigenverantwortlich denkende, fühlende und wollende Persönlichkeit betrachtet. Die Bezeichnung des Pflegeempfängers als Patient steht im Widerspruch zu dieser Betrachtungsweise. Es "verdeutlicht das hierarchische Abhängigkeitsverhältnis zwischen Behandelten und Behandelnden" und somit ein Autoritätsgefälle, dass den Zielen der Pflegevisite abträglich ist. Ich schließe mich Heering an und bezeichne im Verlauf dieser Hausarbeit den Pflegeempfänger als Klient. Der Klient "ist ein informierter autonomer Empfänger professioneller Pflege. Der Begriff leitet sich ab von lat.: clinare: sich anlehnen bzw. cliens: jemand, der Anlehnung gefunden hat". Das deutet auf ein partnerschaftliches Miteinander hin bzw. eine Beziehung zweier Partner, die sich gegenseitig beratend zur Seite stehen.
In dieser Hausarbeit soll die Pflegevisite als ein Instrument der Qualitätssicherung vorgestellt werden, mit dem Hinweis das auch andere Instrumente existieren und somit nicht die Notwendigkeit besteht, den Begriff der Pflegevisite bis zur Unkenntlichkeit zu erweitern. Dass eine kontroverse Auseinandersetzung mit dem Begriff Pflegevisite stattfindet, beweist die Vielfalt an Definitionen, die zum Teil unterschiedliche Schwerpunkte festlegen.
Einen Überblick gibt das 2.Kapitel. Danach findet eine Betrachtung der Begriffe Qualität und Qualitätssicherung statt. Das Anliegen dieses Kapitels ist es einen geeigneten Rahmen zu schaffen in dem die Pflegevisite, dann im 4. Kapitel, mit Bezug auf ihre qualitätssichernde Funktion diskutiert werden kann. Die Diskussion soll verdeutlichen, welches Potential sie im Rahmen eines klientenzentriert durchgeführten Pflegeprozesses besitzt. Es thematisiert des Weiteren konträre theoretische Sichtweisen und deren Auswirkung auf das praktische Verständnis und beleuchtet den Erfolgsanteil der Partizipation beim Erreichen der Qualitätsziele im Rahmen der Pflegevisite.
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