Produktbild: Der Ökonom als Menschenfeind?

Der Ökonom als Menschenfeind? Über die misanthropischen Grundmuster der Ökonomik

10,10 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

PDF

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Nein

Text-to-Speech

Nein

Erscheinungsdatum

18.09.2013

Verlag

Verlag Barbara Budrich

Seitenzahl

103 (Printausgabe)

Dateigröße

917 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783847404972

Beschreibung

Rezension

Besonders wertvoll wird die Lektüre des besprochenen Buches, weil Sebastian Thieme im Text und in der angefügten Literaturliste auf alternative Wirtschaftskonzepte verweist, die schon längst in manchen Teilen der Wirtschaft greifen
hrm.de, 19.01.2016

"Spannender als so mancher Krimi. Unterhaltungs­wert: 10 von 10 Punkten!"
Dr. Kerstin Friedrich

Ist das negative Menschenbild der Ökonomen so tief in dieser Wissenschaft verwurzelt, dass besseres Wissen ihm nichts anhaben kann? Der HamburgerÖkonom Sebastian Thieme hat in seinem sehr lesenswerten Büchlein mit dem Titel: "Der Ökonom als Menschenfeind? einiges "über die misanthropischen Grundmuster der Ökonomik" zusammengetragen, was diese These stützen könnte.
norberthaering.de, November 2014

Ein Buch für diejenigen [...], die die Zusammenhänge zwischen Menschenbild und Wirtschaft besser verstehen wollen. Und den Mut haben, in ein hässliches Antlitz zu blicken.
Andreas Zeuch - zeuchsbuchtipps.de, 07.02.2014

In dieser streitbaren Schrift wird pointiert das Phänomen der Menschenfeindlichkeit aus soziologischer und wirtschaftsethischer Sicht im Bereich wirtschaftswissenschaftlicher Ansätze thematisiert. Die Problematik der ökonomischen Misanthropie ist z.B. im Ansatz von Gary Becker offensichtlich, der großen Einfluss auf die Volkswirtschaftslehre ausübt. Es ist daher überfällig, sich mit dem spannenden Thema Thiemes zu beschäftigen. Es handelt sich auch um ein sehr aktuelles Thema angesichts der momentanen Sozialkürzungen im Euroraum, die als erstklassige Sanierungsstrategie zum Abbau der Staatsschulden in den europäischen Krisenländern angesehen werden und in Ländern wie Griechenland zu katastrophalen Folgen zum Beispiel im Gesundheitssektor führen. Das Buch bleibt erfreulicher Weise nicht bei populistischen Beispielen wie Tilo Sarrazins Thesen stehen, sondern es geht auch den misanthropischen Tendenzen in volkswirtschaftlichen Theorien nach. Der Mut ist anzuerkennen, mit dem sich der Autor als Nachwuchswissenschaftler mit diesem Thema beschäftigt, zumal es etablierte Ökonomen bestenfalls streifen und insgesamt lieber meiden. Das Buch bietet erste Ansätze zu einem interessanten und heiklen Problem der Gegenwart und umreißt ein wichtiges neues Forschungsgebiet.
Prof. Dr. Dr. Helge Peukert (Universität Erfurt)

[Thieme] macht in diesem Buch mit dem Leser eine kleine Reise in die Ursprünge der Wirtschaftswissenschaften, auch wenn er lieber von Ökonomik spricht. Er fragt nach den Grundmustern, die bis heute angewendet werden. Und er holt die Urväter der bis heute geltenden Lehrmeinungen aus der Versenkung. Er geht dabei bis ins 17. Jahrhundert zurück und natürlich ins Ursprungsland des Kapitalismus, nach England. Und der Leser darf staunen, wie sehr die damals von puritanischen und strengen Denkern entwickelten Theorien den modernen Verlautbarungen ähneln. Es ist alles schon da.
Leipziger Internet Zeitung, 30.09.2013

Dann erschien 2008 ein Bericht über «gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit». Das darin ausgewertete Forschungsprojekt nahm insbesondere den aktuellen Umgang mit Langzeitarbeitslosen unter die Lupe. Unter anderem wurde hier festgestellt, dass eine «ökonomistische Einstellung» die Abwertung von Menschen offenbar begünstige. «Doch die Wirtschaftswissenschaften blieben von den soziologischen Ergebnissen unbeeindruckt»; sie thematisierten den unbequemen Befund kaum. Thieme aber spürte solchen Zusammenhängen weiter nach und er stellt die provokative Titelfrage mit dem kleinen Essay erneut zur Diskussion. Denn durch die Dauerkrise, eine auch von vielen Ökonomen aktiv geförderte «aktivierende» Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik sowie radikale staatliche Sparmassnahmen nimmt die Entsolidarisierung der Gesellschaft so rasant zu, dass es gefährlich wird. «Menschen, die unter dem Eindruck von Verlusterfahrungen, Krisendrohung und Orientierungslosigkeit stehen», neigen verstärkt zu Gewalt und zur Ausgrenzung anderer, zumal Fremder. 2013 wies die Internationale Arbeitsorganisation besorgt darauf hin, «das Risiko sozialer Unruhen» liege jetzt um «zwölf Prozentpunkte» höher als vor Ausbruch der Krise. Ob dies bei all den beflissenen volkswirtschaftlichenRechnereien beim Posten Humankapital einkalkuliert ist?
P.S., die linke Zürcher Zeitung Buchbeilage 12/2013

Produktdetails

Format

PDF

eBooks im PDF-Format haben eine festgelegte Seitengröße und eignen sich daher nur bedingt zum Lesen auf einem tolino eReader oder Smartphone. Für den vollen Lesegenuss empfehlen wir Ihnen bei PDF-eBooks die Verwendung eines Tablets oder Computers.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Nein

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Nein

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

18.09.2013

Verlag

Verlag Barbara Budrich

Seitenzahl

103 (Printausgabe)

Dateigröße

917 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783847404972

Noch keine Bewertungen vorhanden

Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel

Helfen Sie anderen Kundinnen und Kunden durch Ihre Meinung.

Kundinnen und Kunden meinen

Bewertungen (0)

Weitere Artikel finden Sie in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Der Ökonom als Menschenfeind?