Amman, Beirut, Jerusalem - Karin Kneissls Leben zeigt viele Stationen. In ihrem Buch spricht sie von ihrer ganz persönlichen Verbindung zum Nahen Osten und warum es sie immer wieder in die Krisengebiete verschlagen hat. Kann man sich in einen unlösbaren Konflikt verlieben? Karin Kneissl hat ihr halbes Leben im und mit dem Nahen Osten verbracht. Zwischen dem Wunsch zu verstehen und zu helfen; zwischen Todesangst, Frustration und dem Fatalismus einerseits und der tiefen Liebe zu einer Region und den Menschen andererseits. Sie studierte in Jerusalem, organisierte Menschenrechtsdebatten in Beirut, führte Interviews im Irak und erlebte den Arabischen Frühling am Tahrir-Platz mit. Als Journalistin, Diplomatin und Lehrende erlebte sie nahöstliche Königspaläste und österreichische Ministerien, deutsche Redaktionen und amerikanische Universitäten, nationale Botschaften und globale Energiekonzerne, backstage und ungeschminkt. Diese skurrilen, absurden, traumatischen und berührenden Erfahrungen teilt sie nun in diesem Band. Und wir kommen mit ihr zur Überzeugung, dass die Welt Menschen mit Rückgrat braucht, die nach ihrer eigenen Überzeugung handeln und sich nicht zu Söldnern anderer Interessen machen lassen - in den Krisengebieten der Welt ebenso wie im politischen Alltag hierzulande.
Kundinnen und Kunden meinen
4.0/5.0
Marie-Therese Reisenauer
aus Wien
4/5
08.07.2014
Buch (Gebundene Ausgabe)
Am Puls des Wahnsinns
Im Gegensatz zu einigen Journalistenkollegen war Karin Kneissl sehr oft vor Ort, und nicht hinter dem Schreibtisch sitzend Analysen anstellend. Wodurch sie auf jeden Fall ein Mehr an Authentizität aufweist. Sie hat in Amman, Beirut, Kairo und Jerusalem viel erlebt, und übermittelt dem Leser ihre Überzeugung, dass es Menschen mit Rückgrat braucht, um in diesem teil der Welt zu Lösungen zu gelangen, sehr eindrucksvoll.
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