Produktbild: Zuhause in Fukushima

Zuhause in Fukushima Das Leben danach: Porträts Mit Fotos von Katsuhiro Ichikawa

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

01.03.2014

Abbildungen

4c- Fotos

Verlag

Kremayr & Scheriau

Seitenzahl

160

Maße (L/B/H)

21,8/14,2/2,5 cm

Gewicht

426 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-218-00906-5

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

01.03.2014

Abbildungen

4c- Fotos

Verlag

Kremayr & Scheriau

Seitenzahl

160

Maße (L/B/H)

21,8/14,2/2,5 cm

Gewicht

426 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-218-00906-5

Herstelleradresse

Kremayr & Scheriau GmbH & Co. KG, Verlag
Rotenturmstr. 27/5
1010 Wien
Österreich
Email: office@kremayr-scheriau.at
Url: www.kremayr-scheriau.at
Telephone: +43 1 7138770
Fax: +43 1 713877020

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Eine Reise nach Fukushima

Sikal am 06.02.2021

Bewertungsnummer: 837801

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

"Furusato" – Fukushima ist ihr "furusato", ihre Heimat, die den Menschen in dieser Region genommen wurde. Ein einziger Tag lässt die Welt dieser Menschen nie wieder so sein wie vorher – eine Welt, die uns weit entfernt erscheint, ebenso wie die Schicksale dieser Menschen, die nur oberflächlich wahrgenommen werden. Die Autorin, Judith Brandner, Journalistin und Japankennerin, nimmt uns mit auf ihre sehr persönliche Reise nach Fukushima, lässt uns hinschauen und die Menschen hinter der Reaktorkatastrophe wahrnehmen. Sie erzählt uns in Kurzgeschichten von Familien, die getrennt wurden, weil es vorrangig gilt, immer die Gesundheit der Kinder zu schützen. Berichtet sehr berührend vom Komponisten Takehito Shimazu, dessen Kompositionen allesamt die Handschrift der Katastrophe tragen oder von Kaya, die einen unbeschreiblichen Verlust erlitten hat und seitdem schwer traumatisiert ist. Aber auch von Menschen, die seit diesem schicksalsträchtigen März 2011 über sich hinaus gewachsen sind. Menschen, die nicht in diesem Loch bleiben wollen, in das sie gestürzt sind – die hervortreten und ihr Leben selbst in die Hand nehmen, ohne Verbitterung. Immer wieder liest man, dass sich diese Menschen nicht als Opfer sehen, sondern eine Mitverantwortung an der Tragödie erkennen … Die Menschen in der Präfektur Fukushima versuchen mit ihrem neuen Alltag umzugehen, kennen den zulässigen Mikrosievert, hoffen teilweise immer noch, dass die Dekontaminierungen letztendlich erfolgreich sind und richten laufend ihren Blick auf die Messgeräte. Der Autorin ist es gelungen, Leserinnen und Leser mit Geschichten aus einer fremden Welt zu fesseln, berührt uns zutiefst mit Interviews – immer mit der notwendigen Empathie ohne in Sentimentalität abzudriften. Fazit: Ein Buch, das zum Nachdenken anregt und jedem bewusst macht, welcher Zynismus hinter Expertenmeinungen liegen kann. „1000 Kraniche der Hoffnung“ – Hoffnung für "furusato"

Eine Reise nach Fukushima

Sikal am 06.02.2021
Bewertungsnummer: 837801
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

"Furusato" – Fukushima ist ihr "furusato", ihre Heimat, die den Menschen in dieser Region genommen wurde. Ein einziger Tag lässt die Welt dieser Menschen nie wieder so sein wie vorher – eine Welt, die uns weit entfernt erscheint, ebenso wie die Schicksale dieser Menschen, die nur oberflächlich wahrgenommen werden. Die Autorin, Judith Brandner, Journalistin und Japankennerin, nimmt uns mit auf ihre sehr persönliche Reise nach Fukushima, lässt uns hinschauen und die Menschen hinter der Reaktorkatastrophe wahrnehmen. Sie erzählt uns in Kurzgeschichten von Familien, die getrennt wurden, weil es vorrangig gilt, immer die Gesundheit der Kinder zu schützen. Berichtet sehr berührend vom Komponisten Takehito Shimazu, dessen Kompositionen allesamt die Handschrift der Katastrophe tragen oder von Kaya, die einen unbeschreiblichen Verlust erlitten hat und seitdem schwer traumatisiert ist. Aber auch von Menschen, die seit diesem schicksalsträchtigen März 2011 über sich hinaus gewachsen sind. Menschen, die nicht in diesem Loch bleiben wollen, in das sie gestürzt sind – die hervortreten und ihr Leben selbst in die Hand nehmen, ohne Verbitterung. Immer wieder liest man, dass sich diese Menschen nicht als Opfer sehen, sondern eine Mitverantwortung an der Tragödie erkennen … Die Menschen in der Präfektur Fukushima versuchen mit ihrem neuen Alltag umzugehen, kennen den zulässigen Mikrosievert, hoffen teilweise immer noch, dass die Dekontaminierungen letztendlich erfolgreich sind und richten laufend ihren Blick auf die Messgeräte. Der Autorin ist es gelungen, Leserinnen und Leser mit Geschichten aus einer fremden Welt zu fesseln, berührt uns zutiefst mit Interviews – immer mit der notwendigen Empathie ohne in Sentimentalität abzudriften. Fazit: Ein Buch, das zum Nachdenken anregt und jedem bewusst macht, welcher Zynismus hinter Expertenmeinungen liegen kann. „1000 Kraniche der Hoffnung“ – Hoffnung für "furusato"

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Zuhause in Fukushima

von Judith Brandner

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