Mandlbogen Typen und Bilder aus Wien 1912 - 1918 herausgegeben und mit einem Nachwort versehen von Barbara Agnese, Sabine Bergler und Tanja Friedwagner
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Paperback
Erscheinungsdatum
20.08.2014
Herausgeber
Barbara Agnese + weitereVerlag
Mandelbaum verlag eGSeitenzahl
144
Maße (L/B/H)
17,5/13,9/1,5 cm
Gewicht
195 g
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-85476-444-1
Als 'Mandlbogen' bezeichnete man die im Biedermeier üblichen 'Ausschneidebögen', die man bemalen, auf Karton kleben und zu Szenen gruppieren konnte. Mit 'Mandl' sind kleine Figuren gemeint. Beliebt waren dabei die 'Wiener Typen' (Wäschermädl, Ottakringer.).
Alexander Salkind (1887-1940) schuf solche Typen in literarischer Form. Der heute vergessene Publizist und Autor gab die von ihm gegründete Zeitung 'Fremdenpresse' heraus, im März 1938 wurde sie verboten. Im Sommer 1940 nach Dachau deportiert, starb er dort im September desselben Jahres.
Salkind wohnte im Haus Berggasse 11, im 9. Wiener Gemeindebezirk. Bis vor kurzem befand sich in diesem Haus auch das Institut für Vergleichende Literaturwissenschaft. Studentinnen des Instituts stießen im Rahmen eines Projekts zur Aufarbeitung der Geschichte auf den früheren Bewohner des Hauses.
Mit der Neuausgabe seines im Jahr 1920 erschienenen Buches möchte das 'Projekt Berggasse 11' nun einen 'Stein der Erinnerung' errichten.
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