Seit Monaten verbringt die achtjährige Manon ihre Nachmittage allein, unter einer riesigen Birke im Garten, sie verschlingt ein Buch nach dem anderen und spricht mit Ameisen und Katzen, nur um an eines nicht denken zu müssen: das Verschwinden ihrer Mutter. Weder ihr Vater Pierre noch ihre Tante Sophie vermögen das stille Mädchen zu trösten. Doch Manons Einsamkeit erweicht das Herz des mürrischen Nachbarn Anatole. Sie beginnen, gemeinsam den Kleinen Prinzen zu lesen, und es erwächst eine außergewöhnliche Freundschaft. Als eines Tages überraschend Briefe der Mutter eintreffen, schmieden das Mädchen und der alte Mann einen kühnen Plan, der sie gemeinsam mit Pierre und Sophie auf eine abenteuerliche Reise quer durch Europa führt ...
Bäume reisen nachts ist ein bezaubernder Roman über eine Familie, die sich neu erfindet, über den Mut eines kleinen Mädchens, Träume in Wirklichkeit zu verwandeln - und über Freundschaften, die dort entstehen, wo man sie am wenigsten vermutet.
Kundinnen und Kunden meinen
4.3/5.0
eskimo81
Book Circle Community
5/5
29.10.2023
Buch (Taschenbuch)
"Der Roman, der ganz Frankreich bezaubert hat..."
hat auch mich in seinen Bann gezogen.
Vor vier Monaten verschwindet Manons Mutter spurlos. Einen Abschiedsbrief hat sie hinterlassen, wo ist sie aber hingegangen? Ihr Vater Pierre ist mit der Situation komplett überfordert und flüchtet sich in ein Tagtraum ohne Licht, essen, ohne Zukunft. Manon flüchtet auch, jedoch auf ihre Weise. Mit einem Buch verbringt sie die Nachmittage bei ihrer geliebten Birke, bis der mürrische Rentner Anatole sie in den Bann zieht und ihr der kleine Prinz vorliest. Aus einer flüchtigen Bekanntschaft entsteht eine innige und tiefe Freundschaft. Als endlich ein Brief von ihrer Mutter eintrifft, reisen ihr Vater, Manon, der Rentner und die Schwester von Anais durch ganz Europa um die Mutter wieder zu finden…
Ein Zitat aus der kleine Prinz von Antoine de Saint-Expuréry hat mich begeistert:
“Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar”
Die Geschichte einer Familie mit vielen Tragödien, wie kann eine Mutter ihre Tochter einfach verlassen? Fassungslos verschlingt man die Seiten und behält immer im Hinterkopf, weshalb?
Ein fantastisch, fesselndes geschriebenes Buch, das einen sprachlos zurücklässt.
Bäume reisen nachts ist ein herzzerreissend schöner Roman über die Freundschaft ungleicher Menschen, über eine Familie, die sich neu erfindet, und den Mut eines kleinen Mädchens, Träume in Wirklichkeit zu verwandeln. Zitat aus dem Klappeninnentext des Buches. Treffender kann ich es nicht beschreiben
eskimo81
5/5
22.04.2014
Buch (Taschenbuch)
"Der Roman, der ganz Frankreich bezaubert hat..."
hat auch mich in seinen Bann gezogen.
Vor vier Monaten verschwindet Manons Mutter spurlos. Einen Abschiedsbrief hat sie hinterlassen, wo ist sie aber hingegangen? Ihr Vater Pierre ist mit der Situation komplett überfordert und flüchtet sich in ein Tagtraum ohne Licht, essen, ohne Zukunft. Manon flüchtet auch, jedoch auf ihre Weise. Mit einem Buch verbringt sie die Nachmittage bei ihrer geliebten Birke, bis der mürrische Rentner Anatole sie in den Bann zieht und ihr der kleine Prinz vorliest. Aus einer flüchtigen Bekanntschaft entsteht eine innige und tiefe Freundschaft. Als endlich ein Brief von ihrer Mutter eintrifft, reisen ihr Vater, Manon, der Rentner und die Schwester von Anais durch ganz Europa um die Mutter wieder zu finden...
Ein Zitat aus der kleine Prinz von Antoine de Saint-Expuréry hat mich begeistert:
"Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar"
Die Geschichte einer Familie mit vielen Tragödien, wie kann eine Mutter ihre Tochter einfach verlassen? Fassungslos verschlingt man die Seiten und behält immer im Hinterkopf, weshalb?
Ein fantastisch, fesselndes geschriebenes Buch, das einen sprachlos zurücklässt.
Bäume reisen nachts ist ein herzzerreissend schöner Roman über die Freundschaft ungleicher Menschen, über eine Familie, die sich neu erfindet, und den Mut eines kleinen Mädchens, Träume in Wirklichkeit zu verwandeln. Zitat aus dem Klappeninnentext des Buches. Treffender kann ich es nicht beschreiben
Bewertung
5/5
26.03.2014
Buch (Taschenbuch)
Manon und Anatole - eine besondere Freundschaft
Ein ganz zauberhaftes, einfach geschiebenes aber doch gefühlvolles Buch über die ganz besondere Freundschaft eines pensionierten Französischlehrers und einem 8jährigen Mädchen.
Sympathische Figuren, eine kleine Abenteuergeschichte und die Leichtigkeit des Stils machen diesen Roman zu einer schönen Wochenendunterhaltung ;)
Monika Schulte
aus Hagen
5/5
10.03.2014
Buch (Taschenbuch)
Leise und äußerst berührend
Was ist das für ein Mädchen, das am liebsten im Garten an der Birke sitzt, liest und mit Ameisen und Katzen spricht? Manon, 8 Jahre alt und verlassen von der Mutter. Ihr Vater Pierre kümmert sich nicht um sie. Er ist in eine tiefe Depression gestürzt. Er kann das Verschwinden seiner Frau nicht verwinden. Manon vergisst er darüber ganz. Der pensionierte Lehrer Anatole berührt sehr, wie Manon Tag für Tag in den Garten geht. Eigentlich wollte er nie wieder etwas mit Kindern zu tun haben, doch Manon ist anders. Er kümmert sich liebevoll um sie. Gemeinsam lesen sie das Buch vom Kleinen Prinzen. Eine ungewöhnliche Freundschaft nimmt ihren Lauf. Sehnsüchtig wartet Manon jedoch weiterhin auf ein Zeichen ihrer geliebten Mutter. Das kleine Mädchen fragt sich immer wieder, was sie wohl falsch gemaccht hat. Warum ist die Mutter gegangen und wohin? Ist sie Schuld? Doch dann kommen unverhofft Briefe an. Ein Brief von der Mutter für Manon, ein Brief an Pierre und einer an Sophie, Manons Tante. Zusammen mit Anatole beschließen sie, zu Anais zu fahren. Mit dem Auto fahren sie einmal quer durch Europa. Marokko ist ihr Ziel. Zwischendurch werden die Vier von Erinnerungen, von Hoffnungen und Zweifeln heimgesucht. Doch sie werden auch zu einer Gemeinschaft. Ein ungewöhnliches Gespann, das nur eines zum Ziel hat: Anais zu finden mit ihr zurück nach Hause zu fahren.
"Bäume reisen nachts" - ein außergewöhnlicher Roman, der mich von der ersten bis zur letzten Seite fasziniert hat! Man fühlt sich der Geschichte der kleinen Manon ergriffen. Einfach wunderbar ist deie Figur des Anatole, ein griesgrämiger alter Mann, der zum besten Freund des kleinen Mädchens wird. Man ist gefesselt und begeistert. Eine kleine Sensation. Es ist einer dieser leisen Romane, wie ich sie liebe. Ein starkes Buch, dem ein feiner Zauber innewohnt, sehr berührend.
Igelmanu66
aus Mülheim
4/5
08.03.2023
Buch (Taschenbuch)
Kleines Buch mit viel Inhalt
»Der kleine Prinz hat recht. Es ist blöd, den anderen erst zu zähmen, wenn man dann weggeht.«
Die achtjährige Manon leidet fürchterlich unter dem Verschwinden der Mutter. Vor Monaten war diese plötzlich in ein neues Leben aufgebrochen, ließ ihren Mann und die kleine Tochter zurück. Der Rentner Anatole hat Mitleid mit der Kleinen und beginnt, ihr täglich vorzulesen. Bald hat sich zwischen beiden ein Vertrauensverhältnis entwickelt, das beiden hilft, im Alltag nicht zu verzweifeln.
Als endlich, nach Monaten, ein Lebenszeichen von Manons Mutter kommt, machen sich die beiden, zusammen mit Manons Vater Pierre und ihrer Tante Sophie, auf den Weg, um die lang Vermisste zu finden…
Bei diesem Buch war ich mal wieder überrascht, wie viel Inhalt man auf 200 Seiten unterbringen kann. Das kann fürchterlich daneben gehen, aber hier passt es.
Jeder der vier so verschiedenen Reisegefährten hat sein Päckchen im Leben zu tragen. Die kleine Manon ist natürlich vom Verlust der Mutter traumatisiert, zudem hat sie im Grunde beide Eltern verloren, denn Pierre versinkt nach dem Weggang seiner Frau in einer Depression, kann weder arbeiten noch Manon ein Vater sein.
Anatoles Leben besteht seit geraumer Zeit nur noch aus Einsamkeit und Altersbeschwerden, der frühere Französischlehrer hat jeden Sinn und jede Freude am Leben verloren. Und Sophie hat noch ein besonderes Problem, dass sich dem Leser spätestens zur Mitte des Buchs im vollen Umfang erschließt.
Ein Miteinander so verschiedener, problembelasteter Menschen, die sich gegenseitig reiben und stützen, ist thematisch nicht neu, hier aber gut umgesetzt. Nicht wenige der geschilderten Probleme regen zum Nachdenken an und machen beim Lesen deutlich, wie schnell man doch bereit ist, Position zu beziehen und seine Vorurteile zu pflegen. Mein persönlicher Knackpunkt war zum Beispiel Manons Mutter. Es wird genau erklärt, weshalb sie ihre Familie verließ, weshalb sie mit ihrem Leben nicht mehr klarkam - und trotzdem konnte ich kein Verständnis für sie aufbringen. Immerhin: Die Protagonisten im Buch sind bereit, sich mit ihren Vorurteilen auseinanderzusetzen und bemühen sich um Verständnis. Das kann man nur als vorbildlich bezeichnen.
Das Buch liest sich leicht, hat trotz vieler ernsthafter Themen auch amüsante Momente und zahlreiche fernwehfördernde Reisebeschreibungen. Viele Zitate aus dem „Kleinen Prinzen“ werden zudem Fans dieses Buchs Freude machen. Wenn man etwas kritisieren könnte, dann vielleicht das sehr harmonische Ende. Ob das so realistisch ist, weiß ich nicht, aber ein Wohlfühlende hat auch was für sich.
Fazit: Kleines Buch mit viel Inhalt. Mir hat’s gefallen.
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