Zweistimmig

Werner Graf, Claudia Kolla

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Beschreibung

"Ein jeglich Reich, so es mit sich selbst uneins wird, das wird wüst; und ein Haus fällt über das andere."

(Lukas 11, 17)

Alena Frei lebt im Waldviertel. Nichts trübt die dörfliche Idylle, bis eines Tages ihre demenzkranke Großmutter verschwindet. Was auf den ersten Blick wie ein tragischer Einschnitt in ihr Leben wirkt, entpuppt sich als Ereignis mit weitreichenden Konsequenzen. Ein streng gehütetes Familiengeheimnis bringt Unruhe in das Leben der jungen Frau. Auf der Suche nach ihren Wurzeln entdeckt Alena neue Seiten an sich selbst. Und die Stimmen in ihrem Kopf sind bei der Aufklärung dieser Geheimnisse nicht gerade hilfreich ...

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Nein i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Nein i
Erscheinungsdatum 01.12.2013
Verlag Ohneohren
Seitenzahl 240 (Printausgabe)
Dateigröße 2177 KB
Auflage 1. Auflage
Sprache Deutsch
EAN 9783950367003

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Mysteriös

Bewertung aus Langenlois am 03.02.2021

Bewertet: eBook (ePUB)

Der Titel “Zweistimmig” kann sowohl auf die beiden Autoren, als auch auf den Inhalt, in dem Realität/Einbildung und Gut/Böse verschwimmen, bezogen werden. Inhalt: Alena, eine junge Frau, zieht aufs Land um ihre Großmutter zu pflegen. Dort geschehen plötzlich übernatürliche Dinge und zusätzlich wird sie mit dunklen Kapiteln in ihrer Familiengeschichte konfrontiert. Dann stirbt auch noch ihre Oma was sie vollkommen aus der Bahn wirft und das Böse ergreift sie immer schneller. Doch mutig stellt Alena sich der Vergangenheit und erkennt plötzlich die Verkettung der Ereignisse- die Frage ist nur ob es nicht schon zu spät für sie ist.. Man muss kein Fan des Fantasy- oder Horror-Genres sein um von der Geschichte gefesselt zu sein, die aufgrund des Lokalkolorits und der sensiblen Charakterisierung der Personen trotzdem bodenständig wirkt. Weiters, zeugt das Werk von der Freude zum Schreiben der beiden Jungautoren und kann mit einem beachtlichen Wortschatz auftrumpfen. Die Auszüge aus der Bibel finde ich gut, da eine story mit Quellen einfach besser recherchiert wirkt, wobei mich persönlich die Interpretation der Bibel hier nicht stört. Am besten gefiel mir der letzte Teil des Buches, indem sich die Protagonistin in einer Art Traumwelt befindet. Dieser part, indem sie unterschiedlichen Personen begegnet und sich verschiedene Landschaften auftun, ist sehr surrealistisch und erinnert mich an den Film “Pan‘s Labyrinth” was sehr beachtlich ist (großer Pluspunkt). Obwohl die Idee hinter der Geschichte gut ist, konnte mich das Buch nicht an allen Stellen hundertprozentig überzeugen.Die Alltagsszenen im Buch fand ich manchmal langatmig. Weiters, war ich über die Darstellung Peters ein wenig enttäuscht. Obwohl er einen wichtigen Platz in der Geschichte einnimmt, wirkt er oft kalt und sehr distanziert- deswegen konnte ich mich nicht in ihn hineindenken. Mein Fazit: Absolut lesenswert, vor allem für Leute, die den Gänsehautfaktor beim Lesen wünschen, und alle, die sich gerne in fremde Welten versetzen lassen (inklusive dem Waldviertel^^).

Mysteriös

Bewertung aus Langenlois am 03.02.2021
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Der Titel “Zweistimmig” kann sowohl auf die beiden Autoren, als auch auf den Inhalt, in dem Realität/Einbildung und Gut/Böse verschwimmen, bezogen werden. Inhalt: Alena, eine junge Frau, zieht aufs Land um ihre Großmutter zu pflegen. Dort geschehen plötzlich übernatürliche Dinge und zusätzlich wird sie mit dunklen Kapiteln in ihrer Familiengeschichte konfrontiert. Dann stirbt auch noch ihre Oma was sie vollkommen aus der Bahn wirft und das Böse ergreift sie immer schneller. Doch mutig stellt Alena sich der Vergangenheit und erkennt plötzlich die Verkettung der Ereignisse- die Frage ist nur ob es nicht schon zu spät für sie ist.. Man muss kein Fan des Fantasy- oder Horror-Genres sein um von der Geschichte gefesselt zu sein, die aufgrund des Lokalkolorits und der sensiblen Charakterisierung der Personen trotzdem bodenständig wirkt. Weiters, zeugt das Werk von der Freude zum Schreiben der beiden Jungautoren und kann mit einem beachtlichen Wortschatz auftrumpfen. Die Auszüge aus der Bibel finde ich gut, da eine story mit Quellen einfach besser recherchiert wirkt, wobei mich persönlich die Interpretation der Bibel hier nicht stört. Am besten gefiel mir der letzte Teil des Buches, indem sich die Protagonistin in einer Art Traumwelt befindet. Dieser part, indem sie unterschiedlichen Personen begegnet und sich verschiedene Landschaften auftun, ist sehr surrealistisch und erinnert mich an den Film “Pan‘s Labyrinth” was sehr beachtlich ist (großer Pluspunkt). Obwohl die Idee hinter der Geschichte gut ist, konnte mich das Buch nicht an allen Stellen hundertprozentig überzeugen.Die Alltagsszenen im Buch fand ich manchmal langatmig. Weiters, war ich über die Darstellung Peters ein wenig enttäuscht. Obwohl er einen wichtigen Platz in der Geschichte einnimmt, wirkt er oft kalt und sehr distanziert- deswegen konnte ich mich nicht in ihn hineindenken. Mein Fazit: Absolut lesenswert, vor allem für Leute, die den Gänsehautfaktor beim Lesen wünschen, und alle, die sich gerne in fremde Welten versetzen lassen (inklusive dem Waldviertel^^).

Newcomer

Bewertung aus Lilienfeld am 03.02.2021

Bewertet: eBook (ePUB)

Eine Freundin hat mir diese Buch empfohlen und auch wenn ich kein Horrorgeschichtenleser im eigentlichen Sinn bin, hat mich die aufgebaute Spannung in diesem Werk zum fertig lesen animiert. Diese Geschichte vereint verschiedenste Gefühlsregungen über: Freude, Wortwitz, Angst, Trauer, Schmerz uvm. Als besonders berührend habe ich die Passage mit dem Brief der verstorbenen Mutter empfunden. Das Buch dieser zwei Jungautoren ist sehr gut gelungen und absolut empfehlenswert! Auch der regionale Bezug zum Waldviertel und die Sprachvielfalt hat mir gut gefallen!

Newcomer

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Eine Freundin hat mir diese Buch empfohlen und auch wenn ich kein Horrorgeschichtenleser im eigentlichen Sinn bin, hat mich die aufgebaute Spannung in diesem Werk zum fertig lesen animiert. Diese Geschichte vereint verschiedenste Gefühlsregungen über: Freude, Wortwitz, Angst, Trauer, Schmerz uvm. Als besonders berührend habe ich die Passage mit dem Brief der verstorbenen Mutter empfunden. Das Buch dieser zwei Jungautoren ist sehr gut gelungen und absolut empfehlenswert! Auch der regionale Bezug zum Waldviertel und die Sprachvielfalt hat mir gut gefallen!

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Lisa Tritscher

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5/5

Das gefrorene Lachen

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"Zweistimmig" nimmt das Leben auf dem Land und die damit einhergehenden Klischees artistisch unter die Lupe (Einfluss der Kirche, Leben in Abgeschiedenheit etc.). Der Spannungsroman inszeniert in dieser Umgebung Horror- bzw. Gruselszenarien, die jeder nachempfinden kann, der auf dem Land aufgewachsen ist bzw. dort für längere Zeit gelebt hat. Der Roman ist mir zeitweise sogar als Abrechnung mit dem Leben auf dem Land erschienen - keine frustrierte oder gar zornige Abrechnung, aber dennoch eine Kritik an vielen Aspekten, die man bei der Stadtflucht in Kauf nehmen muss. Aber nicht nur das Umfeld und Leben der Protagonistin sind authentisch und fesselnd beschrieben, sondern auch die Reisen, die man in ihre (gespaltene?) Psyche übernimmt. Vor allem das letzte Drittel des Spannungsromans hat mir stark imponiert, da hier ein kompletter Bruch mit der bisherigen Handlung begangen wird, der uns Leserinnen und Lesern komplett den Boden unter den Füßen herauszieht. Ein packender Roman, der viele Gefühlsebenen bewandert hat, die mir als Kind vom Land sehr vertraut sind, und der aufgrund von seinem genialen Spiel mit mehreren Metaebenen nur schwer aus Hand zu legen war.
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Das gefrorene Lachen

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"Zweistimmig" nimmt das Leben auf dem Land und die damit einhergehenden Klischees artistisch unter die Lupe (Einfluss der Kirche, Leben in Abgeschiedenheit etc.). Der Spannungsroman inszeniert in dieser Umgebung Horror- bzw. Gruselszenarien, die jeder nachempfinden kann, der auf dem Land aufgewachsen ist bzw. dort für längere Zeit gelebt hat. Der Roman ist mir zeitweise sogar als Abrechnung mit dem Leben auf dem Land erschienen - keine frustrierte oder gar zornige Abrechnung, aber dennoch eine Kritik an vielen Aspekten, die man bei der Stadtflucht in Kauf nehmen muss. Aber nicht nur das Umfeld und Leben der Protagonistin sind authentisch und fesselnd beschrieben, sondern auch die Reisen, die man in ihre (gespaltene?) Psyche übernimmt. Vor allem das letzte Drittel des Spannungsromans hat mir stark imponiert, da hier ein kompletter Bruch mit der bisherigen Handlung begangen wird, der uns Leserinnen und Lesern komplett den Boden unter den Füßen herauszieht. Ein packender Roman, der viele Gefühlsebenen bewandert hat, die mir als Kind vom Land sehr vertraut sind, und der aufgrund von seinem genialen Spiel mit mehreren Metaebenen nur schwer aus Hand zu legen war.

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