Angewandte Literaturwissenschaft Hrsg.: Arbeitsgruppe NIKOL
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Sprache:Deutsch
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
20.11.2013
Verlag
Vieweg & TeubnerSeitenzahl
309
Maße (L/B/H)
21,6/14/1,8 cm
Gewicht
403 g
Auflage
Softcover reprint of the original 1st ed. 1986
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-663-01957-2
Angewandte Literaturwissenschaft: das bedeutet Programm, Prognose und Problem zugleich. Programm, und keineswegs ein zufälliges, sondern ein notwendiges im Rahmen der NIKOL-Konzeption Empirischer Literaturwissenschaft, die versucht, neuartige Modelle zur Konzeption des Theorie-Praxis-Verhält nisses zu entwerfen. Prognose, denn NIKOL ist der festen überzeugung, daß angesichts der wissenschaftsinternen wie -externen Situation der Literaturwissenschaft nur eine anwendungsorientierte literaturwissenschaftliche Konzeption Anspruch und Aussicht auf eine gesellschaftliche relevante Zukunft haben kann. Problem, weil die Konzeption einer Angewandten Empirischen Literatur wissenschaft noch unentwickelt ist: von der Begriffsklärung über die philosophische Fundierung bis hin zu den ethischen Fragen der Realisa tion Angewandter Literaturwissenschaft öffnet sich noch ein schier un übersehbares Problempanorama. NIKOL legt mit diesem Band einen ersten Entwurf zur Konzeption der Empirischen Literaturwissenschaft als einer Angewandten Literatur wissenschaft vor. Die Autoren konzentrieren sich dabei auf vier Schwer punkte: (1) auf die erkenntnis-und wissenschaftstheoretische Begrün dung der Notwendigkeit einer Angewandten Literaturwissenschaft; (2) auf die Darlegung der objekttheoretischen Möglichkeiten einer Ange wandten Literaturwissenschaft; (3) auf die ethischen Implikate einer konsequenten Anwendungsorientierung der Literaturwissenschaft; (4) auf die praktische Problemexplikation anhand vorgestellter Anwen dungsbeispiele. Die Beiträge dieses Bandes sind aus langen Diskussionen in der Arbeits gruppe NIKOL erwachsen; sie sind intensiv gemeinsam durchdiskutiert aber nicht etwa homogenisiert worden. Vielmehr spiegeln sich in ihnen - jenseits der gemeinsam vertretenen NIKOL-Grundsätze - genau die divergenten Interessen, Konzepte und philosophischen Orientierungen, die den Mitgliedern der Arbeitsgruppe ihr je eigenes wissenschaftliches Profil geben.
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