Produktbild: Hilfe zur Selbsthilfe
Band 16

Hilfe zur Selbsthilfe Deutsche Entwicklungsarbeit in Afrika 1960-1975

Aus der Reihe Globalgeschichte

54,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

PDF

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Nein

Erscheinungsdatum

18.06.2014

Verlag

Campus eBooks

Seitenzahl

646 (Printausgabe)

Dateigröße

10619 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783593422442

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Erscheinungsdatum

18.06.2014

Verlag

Campus eBooks

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646 (Printausgabe)

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10619 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783593422442

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  • Produktbild: Hilfe zur Selbsthilfe
  • Inhalt
    Einleitung11
    Hilfe zur Selbsthilfe in den afrikanischen Postkolonien 17 o Ein alternatives Entwicklungskonzept 19 o Hilfe zur Selbsthilfe als Forschungsgegenstand 23 Positionen zur Geschichte der Entwicklungsarbeit 27 o Der Kalte Krieg 28 o Moderne und Modernisierung 30 o Die statische Übermacht des globalen Nordens? 33 o Eine Verflechtungsgeschichte 36 o Quellen 41 o Zum Aufbau 45 I. Das Konzept
    1.Die Suche nach der >besseren< Entwicklungshilfe: Deutsch-deutsche Konkurrenzen im Kalten Krieg51
    Westdeutsche Hilfe zur Selbsthilfe gegen ostdeutsche Internationale Solidarität 56 o Warum in Afrika? 63 o Wie die bundesdeutsche Entwicklungspolitik zur Hilfe zur Selbsthilfe kam 68 o Von der Entwicklungshilfe zur Entwicklungsarbeit: Handlungsanweisungen für die Praxis 73 o Internationale Solidarität als organische und naturgemäße Zwangsläufigkeit 75
    2.Die globalen Versprechen der Hilfe zur Selbsthilfe79
    Vom schlechten Wesen des Schenkens 80 o Selbstständigkeit durch Selbsthilfe in Afrika 81
    3.Hilfe zur Selbsthilfe als >bestes< Entwicklungskonzept für Afrika85
    Entwicklung als Trauma und das Heilmittel Hilfe zur Selbsthilfe 85 o Die Wiederbelebung verlorener >guter< afrikanischer Traditionen 93 o Genossen-schaften in Afrika: Zurück zur Urform der Selbsthilfe? 101 o Von >Einge-borenen< zu afrikanischen >Bauern< 109 4.Die lange Geschichte der Hilfe zur Selbsthilfe116
    Hunger als Antrieb in der Aufklärung 116 o Die >protestantische Ethik<, das katholische Subsidiaritätsprinzip und die Kritik an der Moderne 118 o Im Krieg gegen die Bedürftigkeit im langen 19. Jahrhundert 121 o Die >Erziehung des Negers zur Arbeit< als Hilfe zur Selbsthilfe: Von Alabama nach Togo 130 o Mission und afrikanische Arbeitsethik: Von Bethel nach Lutindi 136 o Hilf Dir selbst! Globale Krisen und die Rettung der Welt durch die Techniken des Selbst 141 o Die spätkoloniale Entwicklungspolitik in Afrika: Hilfe zur Selbsthilfe als >heilige Aufgabe der Zivilisation< 146 o Das >Innere des Afrikaners< kennen: Ethnologisches Wissen als Grundlage von Hilfe zur Selbsthilfe 156 o Das Ende der kolonialen Zwangsarbeit und die neue Konjunktur der Hilfe zur Selbsthilfe 162 o Das britische Community Development 163 o Die französische Animation Rurale 169 o Afrikanische Jugend - Träger der Zukunft 172 o Hilft das alles? Die frühen Zweifel an der Hilfe zur Selbsthilfe in Afrika 175
    5.Die strukturellen Paradoxien des vermeintlich >besten< Entwicklungskonzepts aller Zeiten179
    II. Die Praktiker
    1.Die Experten185
    1.1.Expertendienste: Institutionen der Hilfe zur Selbsthilfe195
    Die Erfindung der Nichtregierungsorganisationen 195 o Die westdeutschen Expertendienste im Dienste der Hilfe zur Selbsthilfe 197 o Die staatliche Entsendung aus der DDR 201 o Afrikanische Expertendienste: Die Erben des Kolonialismus 204 o Tanganjika und Sansibar: Die Entwicklungskomitees und der "Wille des Volkes" 206 o Togo und Kamerun: Gesellschaften verordneter Selbsthilfe 220
    1.2.Vom Experten zum Berater: Zuschreibungen und Anforderungen227
    Deutsche Experten als Freunde und Partner 229 o Postkoloniale Erwartun-gen an afrikanische Experten 235
    1.3.Verständnis trainieren: Die Auswahl und Vorbereitung von Experten239
    Gegen Rassismus und Arroganz: Die Auswahl und Vorbereitung west deutscher Experten 241 o >Kader< für die >Völkerfreundschaft<: Die Auswahl und Ausbildung von Experten in der DDR 248 o Die Auswahl und Vorbereitung afrikanischer Entwicklungsexperten 251 o Ratgeber für Hilfe zur Selbsthilfe 259
    1.4.Die Experten in der Praxis266
    Rassismus als Existenzprinzip 268 o Expertenbilder: Ins Zentrum der Hilfe zur Selbsthilfe gerückt 271 o Von der SS in die Entwicklungshilfe 275 o Der Habitus afrikanischer Experten 278 o Abgebrochen, gekündigt, ausgewiesen: Wenn Experten untragbar wurden 283 o Afrikanische Entwicklungsexperten im Kreuzfeuer der Kritik 289 o Erklärungen, Analysen und Rechtfertigungen 295
    2.Die Entwicklungshelfer306
    Jugendliche als Retter in der Not 306 o Von Verdun nach Bihar: Jugendliche für >Völkerverständigung<, Frieden und Entwicklung 310
    2.1.Die Jugenddienste313
    Die "Soldaten des Friedens": Der DED 316 o Die "Botschafter im Blau-hemd": Die FDJ-Freundschaftsbrigaden 326 o Jugenddienste der Staatsparteien in Tanganjika und auf Sansibar 333 o Die Jeunesse Pionnière Agricole in Togo 335 o Die Jeunesse Rurale in Kamerun 337
    2.2.Die idealen Entwicklungshelfer339
    2.3.Schulen des engagierten Mitgefühls: Die Auswahl, Motive und Ausbildung von Entwicklungshelfern344
    Die Auswahl 346 o Hilfe zur Selbsthilfe beim Lernen: Die Vorbereitung in den westdeutschen Entwicklungsdiensten der 1960er-Jahre 350 o Simulation und >Slumming<: Die Vorbereitung ab 1971 357 o Gruppenzusammenhalt ausbilden: Die Vorbereitung der Mitglieder von Freundschaftsbrigaden 364 o Drill und Disziplin: Die Vorbereitung afrikanischer Jugendlicher für die Hilfe zur Selbsthilfe 367
    III. Die Praxis
    1.Projekte der Hilfe zur Selbsthilfe: Zur Theorie und Methodik von Fallstudien373
    2.Das Archiv der Entwicklungspraxis: Kulturtechniken zwischen Peripherie und Zentrum377
    Erforschen, Planen und Evaluieren: Die Herstellung von Evidenz 380 o Be-richten und Bitten: Von der Kunst, Misserfolge, Errungenschaften und Be-dürfnisse plausibel zu machen 386 o Bekunden und Bezeugen: Beweise von Hilfe zur Selbsthilfe 392 o Wahrhaftigkeit: Die Bekundungen der Afrikaner 397
    3.Drei >Musterdörfer< in Togo: Vom Vorzeigeprojekt zur Entwicklungshilferuine401
    Die >Musterdörfer< als Entwicklungslabore 406 o Lobpreisungen 411 o 1965: Die Wende im Projekt 413 o Leitlinien gegen Praktiken? 416 o Zur "dichten Beschreibung" des Projektverlaufs 417 o Probleme, Lösungs-strategien und unüberbrückbare Konflikte 422 o Der Bruch 427 o >Othering< und Rassismus: Deutsche Evaluationen des Scheiterns 432 o Paradoxien der Projektanlage 435
    4.Das Ausbildungszentrum Wum in Kamerun: Ein Straflager als Selbsthilfeprojekt437
    Schule der Selbstsorge 441 o Landkämpfe 443 o Eine Schule ohne Schüler 445 Zwangsarbeit als Hilfe zur Selbsthilfe? 447 o Widerstand und Vertrauens-krisen 449
    5.Das Bauprojekt Bambi auf Sansibar: Anspruch und Realität der >Völkerfreundschaft<452
    Freundschaftserzählungen 457 o Plattenbauten auf Sansibar: Von Neuberlin bis Bambi 462 o Entwicklungsarbeit als Politik 467 o Selbstzweifel, Reibungsflächen und Konflikte 469 o Das Kollektiv zerfällt 474 o Ritualisiertes Ende 477
    6.Die Kategorien für Scheitern und Gelingen482
    7.Nur ein Dorf in Tansania? Gewalt als Mittel zum Zweck487
    Anklagen, Beschimpfen und Schlagen 489 o Die Legitimierung von Gewalt als ein Mittel zum Zweck 492 o Litowa: Das Ende einer Utopie und die Ge-waltsamkeit der Ujamaa-Dörfer 493 o Ethnisierte Gewalt und soziale Ex-klusion 504 Schluss509
    Das globale Einvernehmen: Das >beste< Entwicklungskonzept aller Zeiten 511 o Wenn Postkolonien keine Entwicklungshilfe wollen: Hilfe zur Selbsthilfe als Ausweg 513 o Aufgrund einer Provokation eine Geschichte schreiben 515 Das Konzept: Kalter Krieg und globaler Austausch 517 o Ein alter Wein in neuen Schläuchen 519 o Die Praktiker: Mit Hilfe zur Selbsthilfe über sich hinauswachsen 523 o In der Praxis durchgefallen? 526 o Bis zu brachialer Gewalt 528 o Ein >zweideutiges Moralprinzip< 530
    Abbildungsverzeichnis535
    Abkürzungen537
    Quellen- und Literaturverzeichnis540
    Namensregister627
    Sachregister632
    Projektbericht und Dank641