Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

21.05.2014

Verlag

Insel Verlag

Seitenzahl

776

Maße (L/B/H)

19/12,1/4,4 cm

Gewicht

542 g

Farbe

Lichtgrau / Mokka

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Christiane Agricola

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-458-36007-0

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

21.05.2014

Verlag

Insel Verlag

Seitenzahl

776

Maße (L/B/H)

19/12,1/4,4 cm

Gewicht

542 g

Farbe

Lichtgrau / Mokka

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Christiane Agricola

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-458-36007-0

Herstelleradresse

Insel Verlag GmbH
Torstraße 44
10119 Berlin
DE

Email: info@suhrkamp.de

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1 Sterne

Bravo, Charlotte Brontë – dieses Buch übertrifft alle anderen

Bewertung am 03.06.2025

Bewertungsnummer: 2506338

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Villette ist ein Roman, der tief berührt. Es ist keine klassische Liebesgeschichte mit geradlinigem Verlauf, vielmehr handelt er vom Ungesagten, vom Stillen, vom leisen Ausdruck großer Gefühle. Liebe zeigt sich hier nicht in lauten Bekundungen, sondern in kleinen Gesten, in Blicken, in unausgesprochenen Wahrheiten. Die Beziehung zwischen Lucy Snowe und Monsieur Emanuel ist fesselnd: hitzig, temperamentvoll, unberechenbar und so schön, dass sie einem Tränen in die Augen treibt. Zwischen großen und kleinen Momenten verbirgt sich immer wieder ein stummes „Ich liebe dich“. Und obwohl das Ende traurig ist, spendet es Trost. Es zeigt eine Frau, die unabhängig bleibt, eine, die sich selbst genug ist – so wie Lucy es immer war. Lucy Snowe ist eine der facettenreichsten Protagonistinnen, denen ich je begegnet bin. Eine Frau, die innerlich tobt, aber nach außen hin ruhig bleibt. Eine, die sich behauptet, still, aber entschlossen. Ich habe Lucy von Herzen geliebt – ihre inneren Monologe sind mal scharfsinnig, mal sarkastisch, oft bewegend und immer unterhaltsam. Die emotionale Tiefe dieses Romans ist kaum zu übertreffen. Gerade durch die nuancierten, lebendigen Figuren entsteht eine unglaubliche Intensität. Charlotte Brontë hat ihre Charaktere mit viel Feingefühl gezeichnet. Auch sprachlich ist Villette ein Meisterwerk: Symbolik, Metaphorik und die kunstvolle Erzählweise verleihen dem Buch eine Komplexität und Tiefe, die sogar Jane Eyre übertrifft. Villette ist der Beweis für Brontës schriftstellerische Reife. Ein stilles, kraftvolles Werk und eines, das lange nachhallt.

Bravo, Charlotte Brontë – dieses Buch übertrifft alle anderen

Bewertung am 03.06.2025
Bewertungsnummer: 2506338
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Villette ist ein Roman, der tief berührt. Es ist keine klassische Liebesgeschichte mit geradlinigem Verlauf, vielmehr handelt er vom Ungesagten, vom Stillen, vom leisen Ausdruck großer Gefühle. Liebe zeigt sich hier nicht in lauten Bekundungen, sondern in kleinen Gesten, in Blicken, in unausgesprochenen Wahrheiten. Die Beziehung zwischen Lucy Snowe und Monsieur Emanuel ist fesselnd: hitzig, temperamentvoll, unberechenbar und so schön, dass sie einem Tränen in die Augen treibt. Zwischen großen und kleinen Momenten verbirgt sich immer wieder ein stummes „Ich liebe dich“. Und obwohl das Ende traurig ist, spendet es Trost. Es zeigt eine Frau, die unabhängig bleibt, eine, die sich selbst genug ist – so wie Lucy es immer war. Lucy Snowe ist eine der facettenreichsten Protagonistinnen, denen ich je begegnet bin. Eine Frau, die innerlich tobt, aber nach außen hin ruhig bleibt. Eine, die sich behauptet, still, aber entschlossen. Ich habe Lucy von Herzen geliebt – ihre inneren Monologe sind mal scharfsinnig, mal sarkastisch, oft bewegend und immer unterhaltsam. Die emotionale Tiefe dieses Romans ist kaum zu übertreffen. Gerade durch die nuancierten, lebendigen Figuren entsteht eine unglaubliche Intensität. Charlotte Brontë hat ihre Charaktere mit viel Feingefühl gezeichnet. Auch sprachlich ist Villette ein Meisterwerk: Symbolik, Metaphorik und die kunstvolle Erzählweise verleihen dem Buch eine Komplexität und Tiefe, die sogar Jane Eyre übertrifft. Villette ist der Beweis für Brontës schriftstellerische Reife. Ein stilles, kraftvolles Werk und eines, das lange nachhallt.

Zwischen Sehnsucht und Zerstörung

Bücherdrache am 18.03.2026

Bewertungsnummer: 3081200

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Sturmhöhe von Emily Brontë hat mich nicht behutsam empfangen, sondern unvermittelt in seine Welt geworfen. Dieses Buch ist dunkel, unbequem und von einer spürbaren Kälte durchzogen. Und doch entfaltet es eine emotionale Intensität, der ich mich kaum entziehen konnte. Besonders eindrücklich ist die Art des Erzählens. Die Geschichte erreicht uns nicht unmittelbar, sondern durch mehrere Stimmen gebrochen, vor allem durch Nelly Dean. Dadurch entsteht eine eigentümliche Distanz, die zugleich Nähe schafft, weil immer das Gefühl bleibt, dass sich unter der Oberfläche etwas entzieht. Man liest nicht passiv, man bewegt sich suchend durch den Text, zweifelt an dem, was erzählt wird, und versucht, sich einer Wahrheit anzunähern, die nie ganz greifbar ist. Die Figuren sind schwer auszuhalten. Kaum jemand ist sympathisch, viele handeln rücksichtslos, verletzend oder grausam. Gerade darin entfaltet der Roman seine eigentliche Kraft. Heathcliff und Catherine stehen im Zentrum dieser Wucht. Sie sind keine Figuren, die man bewundert, sondern solche, die man aushalten muss. Ihre Verbindung wirkt weniger wie Liebe als wie ein unauflösbares Band, das sie zugleich trägt und zerstört. Ich habe sie oft verurteilt und mich ihnen dennoch seltsam nah gefühlt. Diese Spannung macht das Lesen so eindringlich. Der Stil ist dicht und von einer fast greifbaren Atmosphäre getragen. Die karge Landschaft Yorkshires durchzieht den Roman wie ein leiser Widerhall und spiegelt die innere Zerrissenheit der Figuren. Brontës Sprache ist dabei klar und direkt, zugleich von einer Schonungslosigkeit, die ihre emotionale Wirkung erst voll entfaltet. Dieses Buch war und ist kontrovers. Es widersetzt sich einfachen Einordnungen und verweigert jede Form von Trost. Stattdessen zeigt es, wie tief Verletzungen reichen und wie sehr Menschen einander prägen können. Es ist keine schöne Geschichte, aber eine von seltener Eindringlichkeit. Für mich war es eine fordernde, stellenweise anstrengende, aber letztlich sehr intensive Leseerfahrung, die lange nachwirkt.

Zwischen Sehnsucht und Zerstörung

Bücherdrache am 18.03.2026
Bewertungsnummer: 3081200
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Sturmhöhe von Emily Brontë hat mich nicht behutsam empfangen, sondern unvermittelt in seine Welt geworfen. Dieses Buch ist dunkel, unbequem und von einer spürbaren Kälte durchzogen. Und doch entfaltet es eine emotionale Intensität, der ich mich kaum entziehen konnte. Besonders eindrücklich ist die Art des Erzählens. Die Geschichte erreicht uns nicht unmittelbar, sondern durch mehrere Stimmen gebrochen, vor allem durch Nelly Dean. Dadurch entsteht eine eigentümliche Distanz, die zugleich Nähe schafft, weil immer das Gefühl bleibt, dass sich unter der Oberfläche etwas entzieht. Man liest nicht passiv, man bewegt sich suchend durch den Text, zweifelt an dem, was erzählt wird, und versucht, sich einer Wahrheit anzunähern, die nie ganz greifbar ist. Die Figuren sind schwer auszuhalten. Kaum jemand ist sympathisch, viele handeln rücksichtslos, verletzend oder grausam. Gerade darin entfaltet der Roman seine eigentliche Kraft. Heathcliff und Catherine stehen im Zentrum dieser Wucht. Sie sind keine Figuren, die man bewundert, sondern solche, die man aushalten muss. Ihre Verbindung wirkt weniger wie Liebe als wie ein unauflösbares Band, das sie zugleich trägt und zerstört. Ich habe sie oft verurteilt und mich ihnen dennoch seltsam nah gefühlt. Diese Spannung macht das Lesen so eindringlich. Der Stil ist dicht und von einer fast greifbaren Atmosphäre getragen. Die karge Landschaft Yorkshires durchzieht den Roman wie ein leiser Widerhall und spiegelt die innere Zerrissenheit der Figuren. Brontës Sprache ist dabei klar und direkt, zugleich von einer Schonungslosigkeit, die ihre emotionale Wirkung erst voll entfaltet. Dieses Buch war und ist kontrovers. Es widersetzt sich einfachen Einordnungen und verweigert jede Form von Trost. Stattdessen zeigt es, wie tief Verletzungen reichen und wie sehr Menschen einander prägen können. Es ist keine schöne Geschichte, aber eine von seltener Eindringlichkeit. Für mich war es eine fordernde, stellenweise anstrengende, aber letztlich sehr intensive Leseerfahrung, die lange nachwirkt.

Kundinnen und Kunden meinen

Villette

von Charlotte Brontë

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Jacqueline Koç

Thalia Bürs – Zimbapark

Zum Portrait

5/5

Ein Klassiker, den man gelesen...

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ein Klassiker, den man gelesen haben muss! Lassen Sie sich entführen in die kalten aber anbetungswürdigen Hochlande Englands die zwar arm an Bewohnern sind, jedoch reich an Ereignissen voller Dramatik und Romantik!
  • Jacqueline Koç
  • Buchhändler/-in

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5/5

Ein Klassiker, den man gelesen...

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ein Klassiker, den man gelesen haben muss! Lassen Sie sich entführen in die kalten aber anbetungswürdigen Hochlande Englands die zwar arm an Bewohnern sind, jedoch reich an Ereignissen voller Dramatik und Romantik!

Meinung aus der Buchhandlung

Die Sturmhöhe

von Emily Bronte

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