Aktuelle Entwicklungen der Bonitätsbeurteilung von Kreditnehmern anhand von Jahresabschlüssen
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
15.03.2013
Verlag
GRINSeitenzahl
94 (Printausgabe)
Dateigröße
3724 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656391760
Bestehende Verbindlichkeiten werden demzufolge durch neue Kredite zu günstigeren Konditionen, aufgrund des niedrigen Zinsniveaus, ersetzt. Die Kreditnehmer werden auf absehbare
Zeit auch weiterhin von dem historisch niedrigem Zinsniveau profitieren und daher wird die Fremdkapitalaufnahme auch zukünftig ein wichtiger Finanzierungsfaktor sein. Bevor eine Bank allerdings einen Kredit vergibt muss die Bonität des Firmenkunden umfangreich beurteilt werden.
Die Bonitätsprüfung oder Kreditwürdigkeitsprüfung ist dabei definiert als "Analyse der persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse eines potenziellen Kreditnehmers zur Abschätzung des mit einer Kreditvergabe verbundenen
Risikos". Im Rahmen der Bonitätsanalyse kam es in den letzten Jahren zu einigen Veränderungen, die meist aus Gesetzesänderungen oder veränderten aufsichtsrechtlichen
Vorgaben resultieren. Die beiden gravierendsten Neuerungen sind dabei die Einführung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes, kurz BilMoG, zur Erneuerung des HGB und die Vorgaben aus den neuen Beschlüssen des Basler Ausschusses der Bank für internationalen Zahlungsausgleich, kurz mit Basel II und Basel III bezeichnet. Während die Vorgaben aus den Basel-Richtlinien vor allem darauf ausgelegt sind die Risikowahrnehmung
der Banken zu verbessern, betrifft das BilMoG insbesondere die Analyse der Jahresabschlüsse.
Die Basel-Regelungen beeinflussen die Eigenkapitalbindung der Kreditinstitute. Dies führt dazu, dass die Verfügbarkeit von Krediten zukünftig stärker von der tatsächlichen
Ausfallwahrscheinlichkeit eines Kreditnehmers abhängig ist, da eine geringe Ausfallwahrscheinlichkeit auch eine geringere Eigenkapitalunterlegung für die Banken mit sich
bringt.[ ...]
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