Produktbild: Unbewusste Erbschaften des Nationalsozialismus

Unbewusste Erbschaften des Nationalsozialismus Psychoanalytische, sozialpsychologische und historische Studien

Aus der Reihe Psyche und Gesellschaft

36,50 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.07.2014

Herausgeber

Jan Lohl + weitere

Verlag

Psychosozial

Seitenzahl

313

Maße (L/B/H)

21,1/14,9/3 cm

Gewicht

466 g

Farbe

Bordeaux

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8379-2242-4

Beschreibung

Rezension

»Die zehn Aufsätze in diesem Sammelband, die sich mit der Thematik des unbewussten Erbes der NS-Herrschaft befassen, werden besonders die Generation der Kriegs- und Nachkriegskinder sehr berühren. Alle Aufsätze erscheinen mir sehr lesenswert.«
Renate Jorkowski, gruppenanalyse 2/2014
»Das von Jan Lohl und Angela Moré herausgegebene Buch ›Unbewusste Erbschaften des Nationalsozialismus‹ wirft in sehr unterschiedlichen Beiträgen einen vor allem psychoanalytischen, aber auch sozialpsychologischen Blick auf die unbewussten Erbschaften des Nationalsozialismus.«
»Es scheint ein neues Kapitel zur Erforschung der Nachwirkungen in den Seelen der zweiten Generation von Täter- und Opferkindern herangereift zu sein: Es ist die Entdeckung, dass die dunklen Familiengeschichten der Tätergeneration im Untergrund weiter gebrodelt haben und schleichend oder plötzlich eine Konfrontation fordern.«
Tilmann Moser, Ärzteblatt PP 11/2014
»Enorm lesenswert ist auch der von Jan Lohl und Angela Moré herausgegebene Sammelband zum Fortwirken der NS-Ära in der Bundesrepublik, Resultat einer Tagungsreihe der Evangelischen Akademien.«
Caroline Fetscher, Der Tagesspiegel am 23. November 2014
»Lohl und Moré legen mit ihrem Sammelband gut aufeinander abgestimmte Beiträge vor, die in verschiedenen Zugängen facettenreich die Frage an die Leserin, den Leser aufwerfen, wo in unserem je individuellen Leben sich die unbewussten Erbschaften auswirken. Das macht die Lektüre über die Fülle des Materials hinaus – die allein schon die Anschaffung rechtfertigt würde – aufregend und unter Umständen auch anstrengend, aber in jedem Fall lohnend. Daher ist dieser Veröffentlichung eine große Leserschaft zu wünschen.«
Prof. Dr. März 2015
»Der Band ist eine hervorragende Basis für eine vertiefende wissenschaftliche und politische Reflexion der ›Gefühlserbschaften‹ des Nationalsozialismus; er ist trotz seines wissenschaftlichen Anspruchs wegen seiner klaren, gut verständlichen Sprache, der praxisnahen und beispielhaften Komposition auch für ein breiteres interessiertes Publikum zugänglich. Das ist auch gut so - damit möglichst viele sich mit dem verheerenden, nachhaltigen Wirken des NS-Erbes grundsätzlich auseinandersetzten können, auch in selbst-reflexiver Absicht.«
»Heer wie Benz erwarten für die Zukunft keinen selbstläufigen Rückgang von Antisemitismus und Rechtsradikalität in Deutschland und blicken dementsprechend mit Sorge in die Zukunft. Im impliziten Kontext des hier besprochenen Bandes lässt sich dies als Argument für die Dringlichkeit der Verbreitung der neuen familiengeschichtlichen Herangehensweisen lesen, die vor allem in den Artikeln von Ute Althaus, Ruth Waldeck und Elke Horn veranschaulicht sind.«
Uta Ottmüller, psychosozial 38. Jg. (2015) Heft II (Nr. 140)

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.07.2014

Herausgeber

Verlag

Psychosozial

Seitenzahl

313

Maße (L/B/H)

21,1/14,9/3 cm

Gewicht

466 g

Farbe

Bordeaux

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8379-2242-4

Herstelleradresse

Psychosozial Verlag GbR
Walltorstraße 10
35390 Gießen
DE

Email: info@psychosozial-verlag.de

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  • Produktbild: Unbewusste Erbschaften des Nationalsozialismus
  • Inhalt

    Einleitung

    Das Erbe des Nationalsozialismus – eine Tagungsreihe
    Heike Radeck

    Der Skandal als vorlauter Bote
    Deutsche Geschichtsdebatten als Generationengespräch
    Hannes Heer

    Antisemitismus und Rechtsextremismus in der Bundesrepublik
    Wolfgang Benz

    »Morden für das vierte Reich«
    Transgenerationalität und Rechtsextremismus
    Jan Lohl

    Emil Behr – Briefzeugenschaft vor | aus | nach Auschwitz
    Zum Szenischen Erinnern der Shoah
    Kurt Grünberg & Friedrich Markert

    NS-Täterschaft und die Folgen verleugneter Schuld bei den Nachkommen
    Angela Moré

    Spuren des Grauens
    Über Kriegserlebnisse der Väter und ihre Schatten auf die Nachkriegsgeneration
    Ruth Waldeck

    Was tun mit dem transgenerationalen Erbe?
    Von der Abwehr durch Spaltung zum Dialog
    Elke Horn

    Lügen – Wünsche – Wirklichkeiten
    Über die Folgen der Verleugnung der NS-Geschichte der Eltern und Großeltern für die Nachkommen und die Notwendigkeit, diese Geschichten aufzuarbeiten
    Ute Althaus

    Gefühlserbschaften des Nationalsozialismus und Geschlecht
    Katharina Rothe & Oliver Decker

    Autorinnen und Autoren