Narrative Techniken der Literatur und der Filmadaptionen Medienspezifische Möglichkeiten und Grenzen - veranschaulicht am Beispiel von "Das Parfum. Die Geschichte eines Mörders" (Patrick Süßkind/Tom Tykwer)
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
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Nein
Erscheinungsdatum
22.08.2011
Verlag
Diplom.deSeitenzahl
119 (Printausgabe)
Dateigröße
930 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783842819870
Der Untersuchungsgegenstand der vorliegenden Arbeit sind die narrativen Techniken der Literatur und der Filmadaptionen und die damit verbundenen spezifischen Möglichkeiten und Grenzen beider Medien.
Zunächst soll unter I. 1. der Begriff der Adaption geklärt werden: Was genau meint er und auf welche Gebiete bezieht er sich? Danach werden in Kapitel I. 2. die historischen Betrachtungen im Hinblick auf Literaturverfilmungen aufgeführt. Dabei wird geklärt, warum es seit der Entstehung der Literaturadaptionen zu einer Etablierung einer Medienhierarchie von Buch und Film kam und wieso sich bis heute Vorurteile gegenüber Literaturadaptionen aufrechterhalten. Im Anschluss daran werde ich untersuchen, ob Adaptionen als eigenes Filmgenre anzusehen sind.
Im Zusammenhang mit Literaturverfilmungen tauchen immer wieder die Begriffe ¿Werktreue¿ und ¿freie Adaption¿ (als ihr Gegensatz) auf. Liegt Werktreue vor, so kommt ein dritter Begriff mit ins Spiel; der Begriff des ¿Gerechtwerdens¿. Dabei werden die Kriterien, die zu einer Beurteilung, ob die filmische Adaption der Vorlage ¿gerecht¿ wird oder nicht, herangezogen wurden, meist nicht geklärt.
In Kapitel II. werde ich zum einen die narrativen Techniken in Literatur und in Film und Filmadaptionen beschreiben, wonach in einem Fazit zu klären sein wird, inwieweit sich die Erzähltheorie auf den Film übertragen lässt. Um die vorgestellten narrativen Techniken zu veranschaulichen, habe ich Beispiele herangezogen, sofern die beschriebene Technik nicht standardgemäß in den meisten Filmen auftaucht. Zum anderen möchte ich eine Vergleichsgrundlage erarbeiten, die es erlaubt, den Roman ¿Das Parfum. Die Geschichte eines Mörders¿ und seine Verfilmung nicht nur unter der eindimensionalen Frage zu betrachten, wieviel Text der Film ausgespart oder abgeändert hat: Die Vergleichsgrundlage soll ein Hilfsgerüst für die Frage bieten, ob die ¿Essenz¿ (oder der ¿Geist¿) der Vorlage aus dem Medium Buch überhaupt in das Medium Film transportiert werden kann.
Auf der erarbeiteten Vergleichsgrundlage sollen in Kapitel III. die spezifischen Möglichkeiten und Grenzen der beiden Medien Literatur und Film durch die konkrete Analyse des ¿Parfums¿ veranschaulicht werden. In einem anschließenden Fazit soll zum einen die Frage geklärt werden, inwieweit die medienspezifischen Möglichkeiten in der Vorlage und in ihrer Adaption ausgeschöpft wurden und inwiefern beide Werke an ihre medienspezifischen Grenzen gestoßen [...]
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