Die Probleme chinesischer Machtausübung in Tibet
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Sprache:Deutsch
13,99 €
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
07.03.2003
Verlag
GRINSeitenzahl
22 (Printausgabe)
Dateigröße
141 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638175395
immer wieder für Schlagzeilen in der Presse. Vorgeworfen wird der chinesischen Seite
die Menschrechte zu mißachten und die Tibeter zu einer Minderheit im eigenen Land durch
den Zuzug von Han-Chinesen zu machen. Durch die internationale Aufmerksamkeit, die das
geistig-politische Oberhaupt der Tibeter, der 14. Dalai Lama als Nobelpreisträger und geschickter
Diplomat auf sich zieht, bleibt auch von dieser Seite, der Konflikt in der Weltöffentlichkeit
präsent. Das offizielle China hält dagegen, in dem es die Erfolgsbilanz seiner Politik
in Tibet präsentiert und Tendenzen des Separatismus beklagt.
Die zentrale Frage dieser Hausarbeit ist: Welche Probleme bereitet die chinesische Machtausübung
in Tibet? Dabei soll betrachtet werden wie die Situation der Menschenrechte gegenwärtig
eingeschätzt werden kann, beleuchtet werden soll auch der geschichtliche Werdegang
der chinesischen Minderheitenpolitik in Tibet. Wie weit reicht die Autonomie, die China Tibet
zugesteht? Integral damit verknüpft ist die Frage in wie weit China überhaupt berechtigt
ist, Tibet als chinesisches Territorium in Anspruch zu nehmen. Dazu soll als erstes ein kurzer
geschichtlicher Abriß der tibetischen Geschichte gegeben werden unter dem Gesichtspunkt,
ob China Tibet tatsächlich als Bestanteil des eigenen Territoriums beanspruchen darf oder ob
hier kein völkerrechtlicher Titel auf Tibet beansprucht werden kann. Im nächsten Schritt wird
zu betrachten sein, wie sich die chinesische Herrschaft seit 1950 auf die Menschrechtssituation
in Tibet ausgewirkt hat, bis hin zu den Unruhen Ende der 80-ziger Jahre und in die Gegenwart.
Schließlich werden einige Punkte zu nennen sein, wie die Menschenrechtssituation
in Tibet verbessert werden könnte, aber auch darüber hinausgehende Faktoren zur politischen
Lage erörtert.
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