Deleuze' denkende Mannigfaltigkeit des Rhizoms
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Sprache:Deutsch
5,99 €
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
13.11.2007
Verlag
GRINSeitenzahl
10 (Printausgabe)
Dateigröße
311 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638856393
Die formelhafte Foucaultrezeption Denken heißt Falten und seinen eigenen poststrukturalistischen Imperativ Setze keinen Punkt, ziehe eine Linie! Verbindet Deleuze in Die Falte zu einer unendlichen Linie des barocken Faltenwurfs. Als gesteigerte Bildlichkeit im Hier und Dort einer Falte schiebt sich an dieser Stelle subversiv das neue Piktorale Paradigma oder Iconic Turn (Mitchell) der kulturphilosophischen Kritik der visuellen Kultur unter Deleuze' Denken. Alle Diskurse werden ähnlich im expressionistischen Bild einer einzigen ausdrücklichen Falte, fallen zusammen in einer einzigen diskursiven Formation des Piktoralen, d. h. in ähnlichen Variationen derselben Linie (3 obere Abb.). Das subjectum ist Teil der Falte, insofern es Summe der sich mit dem Faltenwurf verändernden Linienbrennpunkte ist (untere Abb.). (Vgl. Deleuze 2000, 30, 37. Vgl. Paul Klee, Pädagogisches Skizzenbuch, Berlin 1965, S. 6. An dieser Stelle ließe sich vom topologischen in den mathematischen Diskurs Wechseln: Das Subjekt als Summe der die Falte formierenden Linienbrennpunkte wäre dann selbst die Summenformel der Fourier-Reihe der von der Falte beschriebenen Kurve.)
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