Produktbild: Niemand hört mein Schreien

Niemand hört mein Schreien Gefangen im Palast Gaddafis

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

20.06.2014

Verlag

Aufbau TB

Seitenzahl

296

Maße (L/B/H)

18,8/11,5/2,5 cm

Gewicht

244 g

Auflage

3. Auflage

Originaltitel

Les proies. Dans le harem de Kadhafi

Übersetzt von

Claudia Puls + weitere

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7466-3038-0

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

20.06.2014

Verlag

Aufbau TB

Seitenzahl

296

Maße (L/B/H)

18,8/11,5/2,5 cm

Gewicht

244 g

Auflage

3. Auflage

Originaltitel

Les proies. Dans le harem de Kadhafi

Übersetzt von

  • Claudia Puls
  • Waltraud Schwarze

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7466-3038-0

Herstelleradresse

Aufbau Taschenbuch Verlag
Prinzenstr. 85
10969 Berlin
Deutschland
Email: info@aufbau-verlag.de
Telephone: +49 30 283940
Fax: +49 30 28394100

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  • Bewertung

    aus Aistersheim

    5/5

    16.11.2018

    Buch (Taschenbuch)

    Grauenhaft

    Es handelt sich hier nicht um einen Roman, sondern um die Erzählung eines Mädchens, das unvorstellbar grauenhaftes erlebt hat. Im zweiten Teil wird ihre Geschichte untermalt von anderen Recherchen und Berichten von im Hintergrund agierenden Personen. Tausende Mädchen, und auch Jungen, wurden von Gaddafi grauenvoll vergewaltigt, geschändet, geschlagen, misshandelt und erpresst. Und zusätzlich zum Trauma, das schon an sich unvorstellbar ist, kommt in Lybiens Gesellschaft noch die absolute Machtlosigkeit der Frauen hinzu. Unterdrückt von den Männern und der konservativen Gesellschaft, können und dürfen sie ihre Geschichte nicht erzählen. Es würde ihr eigenes Leben beenden, und die Familienehre vernichten. Die Mädchen und Frauen können sich nicht wehren, unaufgeklärt wie sie sind, und ohne Möglichkeit gehört zu werden von der Öffentlichkeit. Eine tragische Geschichte, und unvorstellbar wie sich solche Dinge ereignen können, eigentlich gar nicht so weit entfernt von Europa. Zwar ist mit dem Tod Gaddafis dieser eine grausame Mensch nicht mehr hier um Böses zu tun, aber vermutlich gibt es weltweit noch viele weitere Männer die ihre Macht in dieser Form nutzen. Und wieder meldet sich keines der Opfer. Man kann nur hoffen, dass die Aufklärung und Emanzipation weiter voranschreitet um den Frauen und Kindern die Möglichkeit zu geben sich zu wehren, und dass sie auch wissen, dass sie nicht die Schuldigen sondern die Opfer sind. Es kann gar nicht genug getan werden, um Vergewaltiger zu fassen und hinter Gitter zu bringen.

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