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Zeit der großen Worte

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Altersempfehlung

ab 14 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

28.01.2014

Abbildungen

mit Illustrationen

Verlag

Gerstenberg

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

22,1/14,7/3,2 cm

Gewicht

534 g

Auflage

3. NED

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8369-5757-1

Beschreibung

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Einband

Gebundene Ausgabe

Altersempfehlung

ab 14 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

28.01.2014

Abbildungen

mit Illustrationen

Verlag

Gerstenberg

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

22,1/14,7/3,2 cm

Gewicht

534 g

Auflage

3. NED

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8369-5757-1

Herstelleradresse

Gerstenberg
Rathausstr. 18-20|31134|Hildesheim|DE
verlag@gerstenberg-verlag.de

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Großartiger Einblick in eine schlimme Zeit

vielleser18 aus Hessen am 03.02.2021

Bewertungsnummer: 834915

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

1914: Paul ist 14, es ist Sommer, doch nicht nur in Deutschland wird dieser Sommer zur Schicksalswende werden. Als in Sarajevo der österreichische Thronfolger ermordet wird, ändert sich nicht nur das Leben von Paul. Sein Bruder Max und sein Vater sind bei den ersten, die sich freiwillig zum Kriegsdienst melden. Doch die Euphorie von Max schlägt schnell in eine grausame Realität um ..... Herbert Günther gelingt es nicht nur mit sehr bildhaften Worten das Leben zu einer Zeit von vor hundert Jahren im Alltag zu schildern, sondern auch die Euphorie und die Stimmung zur damaligen Zeit . Er lässt die Leser durch die Augen des anfangs 14jährigen Paul blicken und schildert gekonnt eine Zeit, die erst 100 Jahre zurück liegt, aber so ganz anders war als die heutige. Paul ist ein Heranwachsender, der durch die Schule, seinem Freundeskreis und auch durch seinen Vater eine militärische Propaganda vermittelt wird. Doch auf der anderen Seite sind da auch seine Mutter, Max Freundin Luise und die Buchhändlerin Helene, die Paul die Liebe zu Büchern vermittelt. Ein Buch, das für die Altersgruppe von 14-17 empfohlen wird, dass sich aber auch an die Generationen danach richtet und das eigentlich nur aus Sicht dieser einen Familie schildert, was für Auswirkungen ein Krieg hat. Für den einzelnen. Angefangen mit Einschränkungen, Lebensmittelknappheit, Ängsten und Verlusten. Ein emotionales Buch, das eine Zeit schildert, die so oft vergessen wird, aber nicht vergessen werden sollte.

Großartiger Einblick in eine schlimme Zeit

vielleser18 aus Hessen am 03.02.2021
Bewertungsnummer: 834915
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

1914: Paul ist 14, es ist Sommer, doch nicht nur in Deutschland wird dieser Sommer zur Schicksalswende werden. Als in Sarajevo der österreichische Thronfolger ermordet wird, ändert sich nicht nur das Leben von Paul. Sein Bruder Max und sein Vater sind bei den ersten, die sich freiwillig zum Kriegsdienst melden. Doch die Euphorie von Max schlägt schnell in eine grausame Realität um ..... Herbert Günther gelingt es nicht nur mit sehr bildhaften Worten das Leben zu einer Zeit von vor hundert Jahren im Alltag zu schildern, sondern auch die Euphorie und die Stimmung zur damaligen Zeit . Er lässt die Leser durch die Augen des anfangs 14jährigen Paul blicken und schildert gekonnt eine Zeit, die erst 100 Jahre zurück liegt, aber so ganz anders war als die heutige. Paul ist ein Heranwachsender, der durch die Schule, seinem Freundeskreis und auch durch seinen Vater eine militärische Propaganda vermittelt wird. Doch auf der anderen Seite sind da auch seine Mutter, Max Freundin Luise und die Buchhändlerin Helene, die Paul die Liebe zu Büchern vermittelt. Ein Buch, das für die Altersgruppe von 14-17 empfohlen wird, dass sich aber auch an die Generationen danach richtet und das eigentlich nur aus Sicht dieser einen Familie schildert, was für Auswirkungen ein Krieg hat. Für den einzelnen. Angefangen mit Einschränkungen, Lebensmittelknappheit, Ängsten und Verlusten. Ein emotionales Buch, das eine Zeit schildert, die so oft vergessen wird, aber nicht vergessen werden sollte.

beklemmende Jugendhistory aus der Zeit des 1. Weltkrieges

Kerstin1975 aus Crailsheim am 03.02.2021

Bewertungsnummer: 834856

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Buchinhalt: 1914: der Ausbruch des Ersten Weltkrieges, eine Zeit zwischen Schrecken und Euphorie, die auch den 14jährigen Paul berührt. Bruder und Vater melden sich als Freiwillige, werden Soldat – die Familie bleibt zurück. „Weihnachten sind wir wieder daheim“, so deren Überzeugung… doch die Realität ist grausamer und schrecklicher, als die Vorstellung von Ruhm und Ehre in den Köpfen vieler Männer. Pauls Mutter betreibt das Lebensmittelgeschäft der Familie weiter, doch bald schon kommen die ersten Verlustmeldungen von der Front. Die Realität hat die Menschen eingeholt und Hunger und Lebensmittelknappheit lassen es zu einem Überlebenskampf werden – nicht nur an der Front, sondern auch zuhause. Schnell wird klar: was die Parolen propagieren, hat mir der Realität herzlich wenig zu tun…. Persönlicher Eindruck: Der Erste Weltkrieg, der sich 2014 zum 100. Mal jährt, gelangt in der Literatur und auch im Schulunterricht angesichts der Schrecken des Zweiten Weltkriegs nahezu ins Hintertreffen. Herbert Günther schafft es, ein dunkles Kapitel europäischer Geschichte plastisch und bildgewaltig in eine Jugendromanhandlung zu verpacken, die ihresgleichen sucht. Beklemmend, aber sehr realistisch beschreibt er die Geschehnisse anhand des vierzehnjährigen Paul und seines Umfelds; von den ersten Parolen, über die Propaganda vom schnellen Sieg bis hin zu Tod und Verlust. Die Figuren agieren vor einer bildhaften Kulisse, die so überall in Deutschland hätte stehen können – Pauls Leben und die Ereignisse, die es prägen, konnte man gut nachvollziehen und sie zogen mich als Leser schon nach wenigen Seiten tief in die Geschichte. Der Wechsel zwischen Euphorie und Schrecken war absolut greifbar und die Emotionen fühlbar; gerade heute, in einer Zeit in der historische Romane von Jugendlichen eher selten aus dem Regal gegriffen werden, empfand ich dieses Buch eindringlicher und nachvollziehbarer als so manche Geschichtsstunde, die ich zu Schulzeiten hatte. Was ich dabei aber auch nicht außer Acht lassen darf, ist die Tatsache, dass aufgrund der recht schweren Thematik der Leser immer wieder eine Pause braucht, um nicht runter gezogen zu werden. Trotz zarter Liebesgeschichte zwischen Paul und Ida bleibt es eine beklemmende Kost. Hätte ich das Buch nicht in einer Leserunde gelesen, hätte ich wahrscheinlich ab und an mal pausiert zwischendurch. Alles in allem ein ergreifender Jugendroman, der absolut lesenswert ist und zum Nachdenken anregt!

beklemmende Jugendhistory aus der Zeit des 1. Weltkrieges

Kerstin1975 aus Crailsheim am 03.02.2021
Bewertungsnummer: 834856
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Buchinhalt: 1914: der Ausbruch des Ersten Weltkrieges, eine Zeit zwischen Schrecken und Euphorie, die auch den 14jährigen Paul berührt. Bruder und Vater melden sich als Freiwillige, werden Soldat – die Familie bleibt zurück. „Weihnachten sind wir wieder daheim“, so deren Überzeugung… doch die Realität ist grausamer und schrecklicher, als die Vorstellung von Ruhm und Ehre in den Köpfen vieler Männer. Pauls Mutter betreibt das Lebensmittelgeschäft der Familie weiter, doch bald schon kommen die ersten Verlustmeldungen von der Front. Die Realität hat die Menschen eingeholt und Hunger und Lebensmittelknappheit lassen es zu einem Überlebenskampf werden – nicht nur an der Front, sondern auch zuhause. Schnell wird klar: was die Parolen propagieren, hat mir der Realität herzlich wenig zu tun…. Persönlicher Eindruck: Der Erste Weltkrieg, der sich 2014 zum 100. Mal jährt, gelangt in der Literatur und auch im Schulunterricht angesichts der Schrecken des Zweiten Weltkriegs nahezu ins Hintertreffen. Herbert Günther schafft es, ein dunkles Kapitel europäischer Geschichte plastisch und bildgewaltig in eine Jugendromanhandlung zu verpacken, die ihresgleichen sucht. Beklemmend, aber sehr realistisch beschreibt er die Geschehnisse anhand des vierzehnjährigen Paul und seines Umfelds; von den ersten Parolen, über die Propaganda vom schnellen Sieg bis hin zu Tod und Verlust. Die Figuren agieren vor einer bildhaften Kulisse, die so überall in Deutschland hätte stehen können – Pauls Leben und die Ereignisse, die es prägen, konnte man gut nachvollziehen und sie zogen mich als Leser schon nach wenigen Seiten tief in die Geschichte. Der Wechsel zwischen Euphorie und Schrecken war absolut greifbar und die Emotionen fühlbar; gerade heute, in einer Zeit in der historische Romane von Jugendlichen eher selten aus dem Regal gegriffen werden, empfand ich dieses Buch eindringlicher und nachvollziehbarer als so manche Geschichtsstunde, die ich zu Schulzeiten hatte. Was ich dabei aber auch nicht außer Acht lassen darf, ist die Tatsache, dass aufgrund der recht schweren Thematik der Leser immer wieder eine Pause braucht, um nicht runter gezogen zu werden. Trotz zarter Liebesgeschichte zwischen Paul und Ida bleibt es eine beklemmende Kost. Hätte ich das Buch nicht in einer Leserunde gelesen, hätte ich wahrscheinlich ab und an mal pausiert zwischendurch. Alles in allem ein ergreifender Jugendroman, der absolut lesenswert ist und zum Nachdenken anregt!

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Zeit der großen Worte

von Herbert Günther

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