Die Einheit Deutschlands und die Frage des Mindestlohns Ist ein Mindestlohn in Deutschland sinnvoll?
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Sprache:Deutsch
16,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
02.04.2012
Verlag
GRINSeitenzahl
31 (Printausgabe)
Dateigröße
2819 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656163138
Die Soziale Marktwirtschaft ist das effizienteste und verbraucher- freundlichste Wirtschaftssystem. Bei vollkommener Konkurrenz wird der technische Fortschritt maximiert. Ohne vollkommene Konkurrenz werden Ressourcen von den einzelnen Produzenten nicht effizient genug eingesetzt. Ohne den dementsprechenden Wettbewerb verteuern sich die Produkte im internationalen Vergleich nicht nur, sondern "veralten" im wahrsten Sinne des Wortes auch noch. "Veraltete" Produkte will kein Mensch mehr kaufen, schon gar nicht überteuert. Dadurch nahm die Verschuldung in Ostdeutschland immens zu, weil die ausländischen Produkte nur über ausländische Devisen erhältlich waren. Die Unzufriedenheit der ostdeutschen Be- völkerung über diese "veralteten" Produkte und die Nichtteilhabe am technischen Fortschritt nahm sehr zu.
Vor allem in Ostdeutschland ist die Arbeitslosenquote im Vergleich zu Westdeutschland enorm hoch. Woran liegt das? Welche Lösungsstrategien zur Bekämpfung der Armut und der hohen Arbeitslosigkeit gibt es? Welche Strategien sind davon sinnvoll und richtig? In dieser Arbeit soll das Beispiel des Mindestlohn erläutert werden. Ist die Einführung von Mindestlöhnen in bestimmten Bereichen notwendig und sinnvoll?
Unter einem Mindestlohn (ML) versteht man einen staatlich festgelegten Mindestpreis (MP)für die abgegebene Arbeitsleistung. Dieser MP darf gerne überschritten, aber nicht unterschritten werden. Setzt man den ML unter den Normallohn (Gleichgewichtslohn, -preis) fest, so hat er keinerlei negative ökonomische Auswirkungen. Der niedrigere ML behindert den höheren Normallohn nicht. Setzt man den Mindestlohn über dem Normallohn fest, so treffen sich Angebot und Nachfrage nicht, da der niedrigere Normallohn aufgrund des staatlich fixierten höheren ML nicht erreicht werden kann. Es entsteht ein Überangebot an Arbeitskräften bzw. eine zurückgehende Überschussnachfrage nach Arbeitskräften seitens der Unternehmer.
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