Die Erfahrung und Beschreibung des Unglaublichen im Reisebericht
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Form:Einzelkauf Download
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Sprache:Deutsch
15,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
25.01.2012
Verlag
GRINSeitenzahl
34 (Printausgabe)
Dateigröße
158 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656109396
Der Ausspruch macht deutlich, dass das Phänomen des Fernwehs nicht als neuzeitlich oder modern eingestuft werden kann, sondern bereits in der Antike sowie im Mittelalter präsent war. Waren es im Altertum besonders militärische Unternehmungen, die sich aus ökonomischen und politischen Gründen ableiteten, zogen im Mittelalter unter anderem konfessionelle sowie individuelle Motive den Menschen in die Ferne.
Eine Möglichkeit die abenteuerlichen, dennoch gefährlichen Erlebnisse der Reise den Daheimgebliebenen zu vermitteln, stellt die Quellengattung der Reiseliteratur dar. In dieser Seminararbeit soll sich dem mittelalterlichen Reisebericht des Odorico da Pordenone gewidmet werden. Der im 14. Jahrhundert entstandene Reisebericht des Franziskaners Odorico da Pordenone stellt einen der meist übersetzten, gelesenen und zitierten Berichte eines Orientreisenden im Mittelalter dar. Er überzeugte die Zeitgenossen und nachfolgenden Generationen nicht nur durch seine einfache Sprache, sondern ebenfalls aufgrund seines Informationsgehaltes. Indem Odorico erstmalig von Phänomen wie der Witwenverbrennung in Zentralasien, dem Füßebinden als ästhetische Maßnahme bei Frauen und der Benutzung von Papiergeld berichtet, enthält der Reisebericht Auskünfte, die bis dato nicht thematisiert wurden und dem europäischen Publikum gänzlich unbekannt waren. In Anbetracht jener Besonderheit ergeben sich viele interessante Untersuchungsgegenstände, die sich in diesem Rahmen leider nicht erörtern lassen.
Der Untersuchungsgegenstand dieser Arbeit soll die kritische Reflexion der "Erfahrung und Beschreibung des Unglaublichen im Reisbericht des Odorico" bilden. Die vorliegende Abhandlung soll aufzeigen, welche Unglaublichkeiten Odorico auf seiner Reise erfährt und wie er versucht jene wundersamen Erfahrungen für das europäische Publikum plausibel und authentisch zu gestalten.
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