Implementierung eines Schichtleiter/innenkonzeptes auf einer neurochirurgischen Intensivstation eines Berliner Klinikums
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Sprache:Deutsch
14,99 €
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
23.05.2013
Verlag
GRINSeitenzahl
48 (Printausgabe)
Dateigröße
1947 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656429548
Aufgrund von immer mehr zunehmendem Wettbewerbsdruck versuchte das Berliner Klini-kum Strategien zu entwickeln, um seine Position am Markt zu stärken. Um dies zu optimieren wurden häufiger Stationen zusammengelegt. Diese Umstrukturierungen erfolgen meist durch das obere Management (Pflegedienstleitung) und/oder durch die Geschäftsführung. Von dort aus werden sie an das mittlere Management (Stationspflegeleitung) weiter delegiert und müssen umgesetzt werden. Deshalb war das Ziel des Berliner Klinikums die Erhöhung der eigenen Wirtschaftlichkeit. Dadurch sollen z.B. Stellen flexibler besetzt bzw. Personalkosten eingespart werden.
Die Station wurde im Oktober 2008 aus 3 chirurgischen/neurochirurgischen Intensivstationen zu einer Station zusammengelegt. Die vorhandenen Teams der 3 Intensivstationen blieben in ihrer Besetzung unverändert und wurden in einem Teambildingprozess zu einer Einheit zusammengeführt. Das neue Team wird ständig durch personelle Veränderungen erweitert. Dies stellt alle Mitarbeiter/innen vor eine neue Herausforderung. Nicht nur die Größe der Sta-tion und die damit einhergehenden Veränderungen, sondern auch ein neuer Vorgesetzter erschwerten dies.
Es existiert nun eine Intensivstation mit 26 Bettplätzen und ca. 80 Mitarbeiter/innen. Für so eine hohe Anzahl an Mitarbeiter/innen ist es besonders wichtig einen "roten Faden" zu im-plementieren, an denen sich jeder Mitarbeiter/innen orientieren kann. Dies ist eine Hauptauf-gabe der Führungskräfte.
Durch einen Qualitätszirkel wurden verschiedene Projekte ins Leben gerufen. Das Schichtlei-ter/innenkonzept ist das Resultat von Mitarbeiter/innenbefragungen, die in Zusammenarbeit mit einer Psychologin erstellt wurde. Hieraus wurde eine Projektgruppe aus 6 Mitarbei-ter/innen und einer stellvertretenden Stationsleitung gegründet, die sich mit dem Konzept des/der Schichtleiters/in befasst. Das Projekt begann am 08.12.2010. Der wesentliche Aspekt des ersten Treffens bestand in einem Brainstorming ("durch eine rasche Sammlung von "Geistesblitzen" erleichtert diese Methode die Ideenfindung auf fast allen Gebieten") (Vgl. Malorny/Langner 2007, S. 40) über mögliche Aufgaben und benötigter Qualifikationen ei-nes/einer Schichtleiters/in.
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