Rezension
»Mit [dem] Sammelband liegt eine grundlegende Analyse dieser Sendereihe vor, die eine mentalitätsgeschichtliche Argumentation mit fernsehgeschichtlichen und praktischen Aspekten verknüpft. ›Zwischen Serie und Werk‹ ist somit ein Kompendium, welches die verschiedensten Aspekte zusammenführt, ein essayistisches Nachschlagewerk mit hohem Informationsgehalt.« ("Der Krimi-Tipp, 63 (2015)")
»An der in diesen Büchern gelieferten Datenfülle werden zukünftige Tatort-Forscherinnen und -Forscher, ob sie nun aus den Medien- oder aus den Geschichtswissenschaften stammen, nicht vorbeikommen.« ("Nora Hilgert, H-Soz-u-Kult, 06.11.2015")
»Eine fundierte und kenntnisreiche interdisziplinäre Auseinandersetzung mit dem Phänomen Tatort.« ("Andy Räder, r:k:m, 30.09.2015")
»Durch den Sammelband [zieht sich] die 40-jährige Tatort-Geschichte, welche durch verschiedene wissenschaftliche Blickwinkel hin neu beleuchtet wird und neue Perspektiven eröffnet. Übersichtlich werden Beiträge durch übergreifende Kapitel thematisch miteinander verbunden, Parallelen zu anderen Serienformaten oder Filmen gezogen und einzelne Tatort-Folgen als Beispiele zur Analyse angesprochen.« ("Jennifer Garstka, MEDIENwissenschaft, 8 (2015)")
Portrait
Christian Hißnauer (Dr. phil.), geb. 1973, ist Mitarbeiter an der Humboldt-Universität zu Berlin. Seit 2021 ist er Projektleiter in der DFG-Forschungsgruppe »Medizin und die Zeitlichkeit guten Lebens«. Seine Schwerpunkte sind u.a. Fernsehdokumentarismus, bundesdeutsche Fernsehgeschichte, Serien- und Serialitätsforschung sowie mediale Raumproduktion..
Stefan Scherer (Prof. Dr. phil.), geb. 1961, ist Professor für Neuere deutsche Literaturwissenschaft am Institut für Germanistik des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT). Seine Forschungsschwerpunkte sind Mediensozialgeschichte der literarischen Form, Gattungstheorie, Dramatologie, Populäre Serialität, Literatur- und Kulturzeitschriften sowie »Synthetische Moderne« (1925-1955)..
Claudia Stockinger (Dr. phil.), geb. 1970, lehrt seit 2002 als Professorin für Deutsche Philologie (Neuere deutsche Literatur), zunächst an der Georg-August-Universität Göttingen, seit 2017 an der Humboldt-Universität zu Berlin. Seit 2021 leitet sie zusammen mit Christian Hißnauer ein Teilprojekt in der DFG-Forschungsgruppe »Medizin und die Zeitstruktur guten Lebens«. Ihre Schwerpunkte liegen im Bereich der deutschen Medien- und Populärkultur sowie der deutschen Literatur- und Kulturgeschichte des 17.-21. Jahrhunderts.