Gutscheinbedingungen

**Gültig bis 24.06.2026 auf tolino vision color (4016621130183, 4016621131456) online auf thalia.at, in der Thalia App und in allen Thalia Buchhandlungen in Österreich. In den Buchhandlungen nur gültig auf lagernde Ware. Pro Einkauf einmal einlösbar. Nur gültig gegen Vorlage oder im Onlineshop hinterlegter Bonuscard. Infos zur Einlösung in der Buchhandlung sind auf der Bonuscard-Vorteilspreisseite zu finden. Click & Collect nur bei Onlinevorabzahlung möglich. Keine Einlösung bei Scan & Go-Bezahlung. Keine Barauszahlung. Nicht kombinierbar mit anderen Aktionen und Gutscheinen. Nicht gültig für Geschenkkarten, Versandkosten und Services. Nur solange der Vorrat reicht.

Produktbild: Die Zigarette und andere Stories

Die Zigarette und andere Stories

1

9,49 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Nein, App installieren Ja, App öffnen

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

12.04.2011

Verlag

C.H.Beck Digital

Seitenzahl

256 (Printausgabe)

Dateigröße

656 KB

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Karen Nölle + weitere

Sprache

Deutsch

EAN

9783406612909

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

12.04.2011

Verlag

C.H.Beck Digital

Seitenzahl

256 (Printausgabe)

Dateigröße

656 KB

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

  • Karen Nölle
  • Hans-Ulrich Möhring

Sprache

Deutsch

EAN

9783406612909

Kundinnen und Kunden meinen

1 Bewertungen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

5 Sterne

(0)

4 Sterne

(1)

3 Sterne

(0)

2 Sterne

(0)

1 Sterne

(0)

Leben in Licht und Schatten...

Bewertung (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 01.07.2015

Bewertungsnummer: 3030139

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein Mann sitzt nach einer Beerdigung an einem strahlend heißen Sommertag im Kino, sieht einen Zeichentrickfilm an und fängt plötzlich an zu schreien; eine Frau, die auf einer von einem Ölteppich eingeschlossenen Insel lebt, verliebt sich unsterblich in den alten Künstler, für den sie täglich putzt, ohne kaum je mehr als ein paar Sätze mit ihm gewechselt zu haben; eine Schriftstellerin, bei der es sich um Paula Fox selbst handelt, wird um ein Haar an ihrem eigenen Schreibtisch erschossen, weil Jugendliche im Nachbargarten mit einer geladenen Pistole spielen. Neben ihren Romanen und Jugendbüchern hat Paula Fox seit den 60er-Jahren Erzählungen und kleine Prosastücke geschrieben, die hier zum ersten Mal versammelt sind. Oft sind es kleine, stille Begebenheiten, die sich schließlich zu etwas Unerhörtem ausweiten und so von den großen Themen Liebe, Tod und Verlust erzählen. Paula Fox ist eine Meisterin der genauen Beobachtungen, die selbst den einfachsten Situationen eine Poesie abtrotzt, die einen gefangen nimmt. Mit ihrer feinen, klaren und eindringlichen Sprache erschafft sie eine ganz eigene Welt, in der die Grenzen zwischen Autobiographie und Fiktion irgendwann nahezu aufgehoben scheinen. ‘Die Zigarette und andere Stories’ versammelt Texte von den 60er-Jahren bis heute, die noch einmal die kluge Beobachtungsgabe und die Menschenkenntnis einer großen zeitgenössischen Autorin, deren Leben und schreiben untrennbar miteinander verbunden sind, unter Beweis stellen. “Ich sehe es bildlich vor mir, wie du auf der Kante eines Hotelbetts sitzt und grundlos eine Nummer wählst, weil dir grundlos irgendjemand aus deiner Vergangenheit eingefallen ist. Aber so warst du schon immer. Lieber läufst du die halbe Nacht durch die Straßen, als einfach mal drei Minuten mit dir allein zu sein.” Was sind das für Geschichten, die eine Seite kurz sein können oder zwanzig Seiten lang, in denen Autobiografisches erzählt und philosophisch resümiert, in denen pointiert etwas festgestellt und sogleich der mögliche Widerspruch daneben entfaltet wird? Sind das Stories? Essays? Erzählungen? Autobiografische Splitter? Vielleicht von allem etwas, vielleicht gibt es keinen Namen, der alles umfasst, der die über fünfundvierzig Jahre hinweg entstandenen kürzeren Texte von Paula Fox auf einen Nenner bringt. Ihn zu beschreiben drückt nicht aus, was mich ergriffen hatte. Es wäre so albern, als wollte man sagen, der HImmel ist blau, und der Sand ist gelb. Worte sind Netze, durch die alle Wahrheit hindurchfällt. Fest steht jedenfalls, dass Paula Fox in jeder Zeile dieser Texte authentisch zu finden ist. Sie, die selbst keine einfache Kindheit und Jugend hatte, die die Härte und Unzuverlässigkeit des Lebens schon früh erfahren musste, lässt den Leser teilhaben an den Gefühlen - Einsamkeit, Verlassenheit, Fremdheit, Irritation. Doch nicht anklagend, auch nicht verzweifelt, sondern mit einer Offenheit für das Unerträgliche. Und doch auch nicht hoffnungslos, kein Weltmisstrauen, keine düstere Weltsicht als vorwegnehmender Schutz vor noch mehr Schmerz - Nichts ist sicher. Alles ist möglich. Und wenn dies bedeutet, dass man immer auf alles gefasst sein muss, bedeutet dies auch: auf das Allerschönste… Er war erst sechsunddreißig. Erst! Würde er sich an seinem nächsten Geburtstag sagen, dass er erst siebenunddreißig war, und sich mit einem Wort zu trösten suchen, das sich auf der Kippe zwischen Hoffnung und Grauen befand? Eine unaufgeregte aber überaus eindringliche Sprache begegnet dem Leser da in diesen 17 Geschichten, berührend auf eine ganz eigene Weise. Eine großartige zeitgenössige Schriftstellerin, der ich hier endlich begegnen durfte, und ein Buch, das in jedem Fall Lust auf weitere Werke von Paula Fox macht. ‘Paul ohne Jakob’ oder ‘Was am Ende bleibt’ beispielsweise kenne ich bislang nur dem Titel nach. Ich denke, es wird Zeit, das zu ändern. Später, nachdem wir uns angefreundet hatten, nahm ich sein Gesicht genauer wahr, die Andeutung von Verschwiegenheit darin, die Wandelbarkeit und den, wie mir schien, inbrünstigen Wunsch, gemocht zu werden. In seinem unsicheren Lächeln erkannte ich erschrocken mich selbst wieder, doch im Unterschied zu meinem Lächeln war seines ungeschützt. Ich begriff rasch, dass wir beide nur dann offen zu anderen waren, wenn wir in ihnen dieselbe Hoffnung spürten - wobei ich mich im Leben darin mitunter geirrt habe. Ein beeindruckender Zufallsfund, der mir hier in die Hände gefallen ist. Und ich bin nun sehr neugierig darauf, mehr von der Autorin zu entdecken! © Parden  

Leben in Licht und Schatten...

Bewertung (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 01.07.2015
Bewertungsnummer: 3030139
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein Mann sitzt nach einer Beerdigung an einem strahlend heißen Sommertag im Kino, sieht einen Zeichentrickfilm an und fängt plötzlich an zu schreien; eine Frau, die auf einer von einem Ölteppich eingeschlossenen Insel lebt, verliebt sich unsterblich in den alten Künstler, für den sie täglich putzt, ohne kaum je mehr als ein paar Sätze mit ihm gewechselt zu haben; eine Schriftstellerin, bei der es sich um Paula Fox selbst handelt, wird um ein Haar an ihrem eigenen Schreibtisch erschossen, weil Jugendliche im Nachbargarten mit einer geladenen Pistole spielen. Neben ihren Romanen und Jugendbüchern hat Paula Fox seit den 60er-Jahren Erzählungen und kleine Prosastücke geschrieben, die hier zum ersten Mal versammelt sind. Oft sind es kleine, stille Begebenheiten, die sich schließlich zu etwas Unerhörtem ausweiten und so von den großen Themen Liebe, Tod und Verlust erzählen. Paula Fox ist eine Meisterin der genauen Beobachtungen, die selbst den einfachsten Situationen eine Poesie abtrotzt, die einen gefangen nimmt. Mit ihrer feinen, klaren und eindringlichen Sprache erschafft sie eine ganz eigene Welt, in der die Grenzen zwischen Autobiographie und Fiktion irgendwann nahezu aufgehoben scheinen. ‘Die Zigarette und andere Stories’ versammelt Texte von den 60er-Jahren bis heute, die noch einmal die kluge Beobachtungsgabe und die Menschenkenntnis einer großen zeitgenössischen Autorin, deren Leben und schreiben untrennbar miteinander verbunden sind, unter Beweis stellen. “Ich sehe es bildlich vor mir, wie du auf der Kante eines Hotelbetts sitzt und grundlos eine Nummer wählst, weil dir grundlos irgendjemand aus deiner Vergangenheit eingefallen ist. Aber so warst du schon immer. Lieber läufst du die halbe Nacht durch die Straßen, als einfach mal drei Minuten mit dir allein zu sein.” Was sind das für Geschichten, die eine Seite kurz sein können oder zwanzig Seiten lang, in denen Autobiografisches erzählt und philosophisch resümiert, in denen pointiert etwas festgestellt und sogleich der mögliche Widerspruch daneben entfaltet wird? Sind das Stories? Essays? Erzählungen? Autobiografische Splitter? Vielleicht von allem etwas, vielleicht gibt es keinen Namen, der alles umfasst, der die über fünfundvierzig Jahre hinweg entstandenen kürzeren Texte von Paula Fox auf einen Nenner bringt. Ihn zu beschreiben drückt nicht aus, was mich ergriffen hatte. Es wäre so albern, als wollte man sagen, der HImmel ist blau, und der Sand ist gelb. Worte sind Netze, durch die alle Wahrheit hindurchfällt. Fest steht jedenfalls, dass Paula Fox in jeder Zeile dieser Texte authentisch zu finden ist. Sie, die selbst keine einfache Kindheit und Jugend hatte, die die Härte und Unzuverlässigkeit des Lebens schon früh erfahren musste, lässt den Leser teilhaben an den Gefühlen - Einsamkeit, Verlassenheit, Fremdheit, Irritation. Doch nicht anklagend, auch nicht verzweifelt, sondern mit einer Offenheit für das Unerträgliche. Und doch auch nicht hoffnungslos, kein Weltmisstrauen, keine düstere Weltsicht als vorwegnehmender Schutz vor noch mehr Schmerz - Nichts ist sicher. Alles ist möglich. Und wenn dies bedeutet, dass man immer auf alles gefasst sein muss, bedeutet dies auch: auf das Allerschönste… Er war erst sechsunddreißig. Erst! Würde er sich an seinem nächsten Geburtstag sagen, dass er erst siebenunddreißig war, und sich mit einem Wort zu trösten suchen, das sich auf der Kippe zwischen Hoffnung und Grauen befand? Eine unaufgeregte aber überaus eindringliche Sprache begegnet dem Leser da in diesen 17 Geschichten, berührend auf eine ganz eigene Weise. Eine großartige zeitgenössige Schriftstellerin, der ich hier endlich begegnen durfte, und ein Buch, das in jedem Fall Lust auf weitere Werke von Paula Fox macht. ‘Paul ohne Jakob’ oder ‘Was am Ende bleibt’ beispielsweise kenne ich bislang nur dem Titel nach. Ich denke, es wird Zeit, das zu ändern. Später, nachdem wir uns angefreundet hatten, nahm ich sein Gesicht genauer wahr, die Andeutung von Verschwiegenheit darin, die Wandelbarkeit und den, wie mir schien, inbrünstigen Wunsch, gemocht zu werden. In seinem unsicheren Lächeln erkannte ich erschrocken mich selbst wieder, doch im Unterschied zu meinem Lächeln war seines ungeschützt. Ich begriff rasch, dass wir beide nur dann offen zu anderen waren, wenn wir in ihnen dieselbe Hoffnung spürten - wobei ich mich im Leben darin mitunter geirrt habe. Ein beeindruckender Zufallsfund, der mir hier in die Hände gefallen ist. Und ich bin nun sehr neugierig darauf, mehr von der Autorin zu entdecken! © Parden  

Kundinnen und Kunden meinen

Die Zigarette und andere Stories

von Paula Fox

0 Bewertungen filtern

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Die Zigarette und andere Stories