Aggression und Gewalt bei Kindern und Jugendlichen
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Sprache:Deutsch
13,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
09.10.2012
Verlag
GRINSeitenzahl
19 (Printausgabe)
Dateigröße
368 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656285113
Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Psychologie - Allgemeines, Note: 1,3, Universität Passau (Lehrstuhl für Psychologie), Veranstaltung: Auffälligkeiten im Erleben und Verhalten von Kindern und Jugendlichen, Sprache: Deutsch, Abstract: Gewalt unter Schulkindern ist zweifellos ein sehr altes Phänomen. Die Tatsache, dass einige Schulkinder häufig und systematisch von anderen Kindern gemobbt und angegriffen werden, wurde bereits in unzähligen Werken der Literatur beschrieben die zeitlich gesehen sehr weit zurückreichen. Obwohl viele mit dem Problem "Gewalttäter/Gewaltopfer" vertraut sind, wurden doch erst in jüngerer Zeit, genauer gesagt in der frühen 70er Jahren, systematische Untersuchungen bezüglich der Häufigkeit von Mobbing und Gewalttätigkeit unter Schulkindern durchgeführt.
Ein starkes gesellschaftliches Interesse weckte das Problem Gewalttäter/Gewaltopfer als Erstes in Schweden in den ausgehenden 1960er und frühen 1970er Jahren. Diesbezüglich wurde Anfang der 70er Jahre eine Kampagne gestartet, die ihre Schüler aufforderte, an einer Fragebogenaktion hinsichtlich Gewalttätigkeit an Schulen teilzunehmen.
Auf der Grundlage dieser landesweiten Erhebung lässt sich sagen, dass etwa 84.000 Schulkinder oder 15 Prozent der gesamten Schülerschaft der Grund- und weiterführenden Schulen (568.000 Schüler und Schülerinnen in den Jahren 1983 - 84) "hin und wieder" bzw. "desöfteren", als Gewalttäter und Gewalttäterinnen oder Gewaltopfer, an Gewalt beteiligt waren. Projizieren wir diese erschreckenden Tatsachen auf andere Länder und vergleichen hierzu die aus Deutschland stammenden Ergebnisse, stellen wir fest, dass hier zu Lande ausgehende von Datenerhebungen des Jahres 2009, bereits 35,2 Prozent aller Schüler an Gewaltakten beteiligt gewesen sind.
Ein starkes gesellschaftliches Interesse weckte das Problem Gewalttäter/Gewaltopfer als Erstes in Schweden in den ausgehenden 1960er und frühen 1970er Jahren. Diesbezüglich wurde Anfang der 70er Jahre eine Kampagne gestartet, die ihre Schüler aufforderte, an einer Fragebogenaktion hinsichtlich Gewalttätigkeit an Schulen teilzunehmen.
Auf der Grundlage dieser landesweiten Erhebung lässt sich sagen, dass etwa 84.000 Schulkinder oder 15 Prozent der gesamten Schülerschaft der Grund- und weiterführenden Schulen (568.000 Schüler und Schülerinnen in den Jahren 1983 - 84) "hin und wieder" bzw. "desöfteren", als Gewalttäter und Gewalttäterinnen oder Gewaltopfer, an Gewalt beteiligt waren. Projizieren wir diese erschreckenden Tatsachen auf andere Länder und vergleichen hierzu die aus Deutschland stammenden Ergebnisse, stellen wir fest, dass hier zu Lande ausgehende von Datenerhebungen des Jahres 2009, bereits 35,2 Prozent aller Schüler an Gewaltakten beteiligt gewesen sind.
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