Im Jahre 1941, kurz nachdem ihr Vater, der die Familie schon vor langer Zeit verlassen hat, gestorben ist, verläßt Helen Bynum zum ersten Mal ihren kleinen Heimatort im Staat New York und reist nach New Orleans. Helen ist erst dreiundzwanzig, und voller Staunen, Liebe und Verwunderung, überrascht, manchmal auch schockiert oder ängstlich beobachtet sie das Leben in New Orleans und vor allem in den Bohemienkreisen, in die sie gerät. Helen ist die unschuldigste, offenste Figur, die Paula Fox beschrieben hat, und «Der Gott der Alpträume» ist ihr zärtlichster Roman.
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10.08.2017
Buch (Gebundene Ausgabe)
Auf der Suche...
Auf der Suche nach Ihrer Tante in Chicago reist die junge Helen, das Alter Ego der Autorin, erstmals in diese bunte Stadt. Sie kommt aus einer ländlichen Gegend im Staat New York, wo Sie mit Ihrer Mutter lebt. Nachdem Sie die Todesnachricht des Vaters von seiner neuen Lebensgefährtin erhalten, wird Sie von der Mutter nach Chicago geschickt um Ihre Tante dazu zu bewegen, zu Ihnen zu ziehen. Sie findet die von Ihrer Alkoholsucht gezeichnete Tante, die sich jedoch strikt weigert mit Ihr zu kommen. Helen erlebt das Leben in dieser großen Stadt, gleichsam schockiert, aber auch fasziniert. Die gegensätzlichen Welten Kleinkrimineller, Dealer und der Bohemiens hinterlassen beängstigende Eindrücke.
Zugleich rückt der Kriegseintritt der Amerikaner durch das Geschehen in Nazi-Deutschland immer näher.
Es ist ein Entwicklungsroman vor dem Hintergrund einer politisch und gesellschaftlich zerrissenen Welt. Der oft sarkastische und deutliche klare Ton der Autorin hat mir dabei durchaus gut gefallen.
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