Zitat
Theo Schneider im SWR2
»Genussvoll wie belgische Pralinen: Schon der Einstieg ist schnell, hart und gemein. Müllers Morde gehört zum Skurrilsten, was Krimiliteratur zu bieten hat. Sehr gut geschrieben, sehr temporeich, wohl dosiert, wohl kalkuliert und höchst spannend. Eingebettet in die aktuellen Probleme der Gegenwart, versehen mit einer kritischen Sicht auf die Welt, Präzision, Tempo, eine Fülle überraschender und schräger Einfälle, plastische Tiefenzeichnung der Charaktere, kleine Gemeinheiten und hintergründiger Humor, eine perfekte Spannungsdramaturgie und ein ganz eigener Stil. All das macht Müllers Morde nicht nur zum bislang besten Krimi von Monika Geier, sondern zu einem der besten in diesem Jahr erschienenen.«
Thekla Dannenberg im Perlentaucher
»Richard Romanoff ist wahrscheinlich der sanftmütigste Ermittler der Krimigeschichte. Wer glaubt, dass Monika Geier in ihrem neuen Roman den Eifel-Krimi mit Elementen von Indiana Jones kombiniert, liegt nicht falsch, unterschätzt sie aber. Mit solchen Referenzen ans Genre spielt sie nur, um dann einen viel durchtriebeneren Plot zu entwickeln. Man spürt die diebische Freude durch die Zeilen blitzen. Wer ist Müller und in wessen Auftrag mordet er? Geier erzählt abwechselnd aus der Perspektive von Romanoff und Müller. Mit viel Geschick hält sie die beiden Erzählfäden auseinander, mitunter kreuzen sie sich, und das ergibt grandiose Szenen, etwa wenn Romanoff das Reihenhaus des Managers nach Hinweisen durchforstet, während sich Müller bei der Nachbarin einschleicht. Natürlich kommt diese doppelte Erzählstrategie auch Geiers Talenten zugute, ihrem sardonischen Witz, ihrer Freude an bösen Situationen und ihrer menschenfreundlichen Klugheit.«
Dieter Paul Rudolph auf krimi-couch.de »Monika Geier erzählt aus verschiedenen Perspektiven und mit sehr, sehr feiner Ironie. Ein glaubwürdiger Plot in einer überzeugenden Szenerie, die wundervoll absonderlich und gleichzeitig völlig alltäglich ist. Das funktioniert dank schräger Figuren, die nie überzeichnet sind, und intelligent-seltsamer Dialoge, die verwundertes Entzücken hervorrufen.« Kirsten Reimers in der Frankfurter Neuen Presse »Sprachlich spielt Monika Geier eh in der Champions League. Gewohnt souverän und detailliert, kein Wort zuviel, keines zu wenig. Es gibt eine Menge Action und Suspense, wohldosierten trockenen Humor und den willkommenen Mehrwert einer Geschichte, an der man sich als Leserin und Leser aufs Schönste die Zähne - nein, nicht ausbeißen, sondern schärfen kann. Ich prophezeie, dass man Müllers Morde dereinst als Pflichtlektüre empfehlen wird, als Musterbeispiel für spannende und gehaltvolle Literatur.«
Pirmasenser Zeitung
»Allein schon die Raffinesse, mit der Monika Geier ihren Schurken etabliert ... der ganze Roman ist ein einziger Genuss. Meine Hochachtung vor dem Ariadne-Kriminalverlag steigt jedenfalls stündlich: Dass es ein doch relativ kleiner Verlag schafft, die besten Krimis des Landes herauszugeben und damit auch noch wirtschaftlichen Erfolg zu haben, das grenzt schon fast an ein Wunder.« Gustav Gaisbauer, Fantasia November 2011 »Ein brandaktueller Wirtschaftskrimi und dabei so spannend, dass man sich während der Leküre vorsichtig umschaut, ob sich da nicht irgendwo eine Hand mit schwarzem Handschuh nähert. Die erneuerbaren Energien ziehen mit diesem Buch auch in die Welt des Kriminalromans ein. Gut so!« Neue Energie, Oktober 2011 »Man lernt faszinierende Dinge über CO2, Emissionshandel und das mythische Atlantis. Doch die Autorin schöpft auch aus dem Vollen des modernen deutschen Großstadtlebens, entwirft faszinierend echte Charaktere und skizziert mit wenigen Sätzen und bestechenden Dialogen treffende Lebenswirklichkeiten. Mit Müllers Morde zeigt Monika Geier, dass sie absolut zur Creme der deutschen Thriller-Autorinnen gehört.«