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Produktbild: Wem gehört die Welt?

Wem gehört die Welt? Zur Wiederentdeckung der Gemeingüter

1

20,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

PDF

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Nein

Erscheinungsdatum

31.03.2009

Herausgeber

Silke Helfrich + weitere

Verlag

Oekom verlag

Seitenzahl

285 (Printausgabe)

Dateigröße

1623 KB

Auflage

2. Aufl

Sprache

Deutsch

EAN

9783865813886

Beschreibung

Produktdetails

Format

PDF

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Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Nein

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

31.03.2009

Herausgeber

Verlag

Oekom verlag

Seitenzahl

285 (Printausgabe)

Dateigröße

1623 KB

Auflage

2. Aufl

Sprache

Deutsch

EAN

9783865813886

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Warum soll die Arbeitskraft eigentlich eine Ware sein?

Bewertung aus Hamburg am 17.03.2011

Bewertungsnummer: 708481

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Wasser soll keine Ware sein, Medizin soll keine Ware sein, Gene sollen keine Ware sein, Bildung soll keine Ware sein ... Offensichtlich ist den Autoren, die für die Verteidigung und Wiederaneignung der Gemeingüter werben, durchaus bekannt, dass Waren etwas Unangenehmes an sich haben. Trotzdem soll der Ausschluss vom Benutzen, der mit der Ware gegeben ist, für die meisten anderen Dinge in keiner Form in Frage gestellt werden. Wer in der »Wiederentdeckung der Gemeingüter« den Versuch vermutet, hier ginge es um eine Welt in der nicht der Besitz von Geld darüber entscheidet, wer im 21. Jahrhundert Zugang zu den vorhandenen Reichtümern hat und wer von Welthunger, bitterer Armut, elenden Arbeitsbedingungen, von Alters- und Kinderarmut betroffen ist, der wird beim Lesen der 33 Artikel enttäuscht. Lediglich zwei der Autoren (Christian Siefkes und Ulrich Brand) denken in eine Richtung, in der die Welt nicht den Produktionsmittelbesitzern gehört, sondern auf der Grundlage von Gemeingütern organisiert wird. Der Rest der Beiträge sehnt sich nach einer Welt zurück, in der, wie vor der neoliberalen Privatisierungswelle, die Existenz von Gemeingütern die mit der marktwirtschaftlichen Konkurrenz verbundene Armut zumindest etwas abfedert. Gemeingüter als »institutionelle Räume, in denen wir frei sind von den uns durch die Erfordernisse des Marktes auferlegten Begrenzungen.« (Yochai Benkler) Wer sich da nach radikaleren Lösungen sehnt, dem seinen die folgenden Bücher ans Herz gelegt: Christian Siefkes, Beitragen statt tauschen: Materielle Produktion nach dem Modell Freier Software sowie Hermann Lueer, Warum verhungern täglich 100.000 Menschen?

Warum soll die Arbeitskraft eigentlich eine Ware sein?

Bewertung aus Hamburg am 17.03.2011
Bewertungsnummer: 708481
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Wasser soll keine Ware sein, Medizin soll keine Ware sein, Gene sollen keine Ware sein, Bildung soll keine Ware sein ... Offensichtlich ist den Autoren, die für die Verteidigung und Wiederaneignung der Gemeingüter werben, durchaus bekannt, dass Waren etwas Unangenehmes an sich haben. Trotzdem soll der Ausschluss vom Benutzen, der mit der Ware gegeben ist, für die meisten anderen Dinge in keiner Form in Frage gestellt werden. Wer in der »Wiederentdeckung der Gemeingüter« den Versuch vermutet, hier ginge es um eine Welt in der nicht der Besitz von Geld darüber entscheidet, wer im 21. Jahrhundert Zugang zu den vorhandenen Reichtümern hat und wer von Welthunger, bitterer Armut, elenden Arbeitsbedingungen, von Alters- und Kinderarmut betroffen ist, der wird beim Lesen der 33 Artikel enttäuscht. Lediglich zwei der Autoren (Christian Siefkes und Ulrich Brand) denken in eine Richtung, in der die Welt nicht den Produktionsmittelbesitzern gehört, sondern auf der Grundlage von Gemeingütern organisiert wird. Der Rest der Beiträge sehnt sich nach einer Welt zurück, in der, wie vor der neoliberalen Privatisierungswelle, die Existenz von Gemeingütern die mit der marktwirtschaftlichen Konkurrenz verbundene Armut zumindest etwas abfedert. Gemeingüter als »institutionelle Räume, in denen wir frei sind von den uns durch die Erfordernisse des Marktes auferlegten Begrenzungen.« (Yochai Benkler) Wer sich da nach radikaleren Lösungen sehnt, dem seinen die folgenden Bücher ans Herz gelegt: Christian Siefkes, Beitragen statt tauschen: Materielle Produktion nach dem Modell Freier Software sowie Hermann Lueer, Warum verhungern täglich 100.000 Menschen?

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Wem gehört die Welt?

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