Ergebnisse der Inneren Medizin und Kinderheilkunde / Advances in Internal Medicine and Pediatrics
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Auflage:Softcover reprint of the original 1st ed. 1980
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
03.10.2013
Abbildungen
III, mit 14 Abbildungen
Verlag
Springer BerlinSeitenzahl
218
Maße (L/B/H)
24,4/15,6/1,3 cm
Gewicht
369 g
Auflage
Softcover reprint of the original 1st ed. 1980
Sprache
Deutsch, Englisch
ISBN
978-3-642-67633-8
Die Mykoplasma-Pneumonie ist eine Manifestation der Infektion durch Mycoplasma pneumoniae. Sie wird zum klinischen Bild der sog. primar atypischen Pneumonien ge zahlt. Eine Ubersicht, die zum besseren Verstandnis dieser Pneumonie beitragt, ware ohne Einbeziehung des ganzen Spektrums der Mycopl_asma-pneumoniae-Infektion we nig sinnvoll, da nicht selten extrapulmonale Manifestationen iiberhaupt erst an diese Krankheit, bzw. an die Pneumonie, denken lassen. Klinische Ubersichtsarbeiten wurden u. a. durch folgende Autoren publiziert: Brun ner (1976), Cherry u. Welliver (1976), Denny et al. (1971), Fransen (1970), Lepow et al. (1968) ;Murray et al. (1975), Siegenthaler (1968), Taylor-Robinson (1975). 2 Geschichtliches Der Erreger der Rinderpleuropnomie wurde 1898 von Nocard et al. (1898) entdeckt und 1929 von Novak als Mycoplasma peripneumoniae bezeichnet. In der F olge fand die Veterinarmedizin zahlreiche ahnliche, z. T. pathogene Arten, die unter den Begriff der "pleuropnomia-like organisms" (PPLO) zusammengefaBt wurden. In der Human medizin erschien der Begriff der primar atypischen Pneumonie in Abgrenzung zurloba ren bakteriellen Pneumonie in den 30er J ahren. Reimann (1938) hat wahrscheinlich als erster beirn Menschen eine typische Epidemie beschrieben und fand auch ein sog. fil trierbares Virus. Eaton et al. (1944) isolierten den Erreger - als Eaton agent bezeich net - von an atypischen Pneumonien Erkrankten und iibertrugen diesen auf Hiihner embryonen und konnten bei Tieren eine Lungenentziindung erzeugen. Auch Griinholz (1950) isolierte einen iibertragbaren Erreger. Man dachte an ein Virus, so auch Liu et al. (1957), der mittels Immunfluoreszenz Antik6rper auf den ·Bronchialepithelien nach weisen konnte. Marmio n u.
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