Rezension
Eine breite Leser/innenschaft sei dem Band gewünscht.
Socialnet.de, 07.11.2010
Mit "Lernen über Grenzen” erhalten professionelle Pädagog/-innen eine anregungsstarke Lektüre, die für den Umgang mit Heterogenität sensibilisiert und darüber hinaus Lust auf Individualisierung im Unterricht macht, indem verständlich, engagiert, sachbezogen ein ernsthafter Dialog mit dem Leser geführt wird. Hier wird überzeugt und nicht nur "heiße Luft” in die Schullandschaft geblasen. Ein überzeugendes und ehrliches Buch, das den Weg in viele Lehrerbibliotheken finden sollte. "Lernen über Grenzen” regt an, über den Tellerrand eigener etwas in die Jahre gekommener Unterrichtspraxis hinauszuschauen und Schritte zu mehr individueller Förderung und pädagogischer Kommunikation zu wagen. Ein Mutmacher-Buch, das Standards setzt!
Lehren und Lernen 1/2010
Die Autoren schaffen es nicht nur, ihre große Überzeugung von einer neuen Kultur des Lehrens und Lernens zu vermitteln. Sie können vielmehr noch die unbedingte Notwendigkeit einer Umorientierung deutscher Schulpraxis aufzeigen, wenn sie von hervorragenden Beispielen europäischen Lehrens berichten. Graphiken, Zeichnungen und Fotografien sowie ausgewählte Denkpausen werten die Lektüre zusätzlich auf. Die Erfahrungen und Ergebnisse des EU-MAIL-Projekts in diesem Werk können wärmstens an alle Lehrer/innen, die Grenzen überschreiten möchten, empfohlen werden.
Paed in der KEG 5/2009
[Der Band] bietet einen gut leserlichen Überblick über die aktuelle Debatte um 'Heterogenität' und eine 'Pädagogik der Vielfalt'. Die Fülle an Informationen zum praktischen Umgang mit Individualisierung, Best-Practice-Beispiele aus anderen Ländern, konkreten Handreichungen und Hinweisen auf Filmmaterial und auf Webseiten mit Fortbildungs-Bausteinen machen das Buch sowohl für Lehrkräfte als auch für die Lehreraus- und -fortbildung lesenswert.
Zeitschrift der GEW DDS 101. Jg. 3/2009
Als Erfahrungsbericht über ein Projekt und dessen Verwertbarkeit für die Praxis in Deutschland kommt "Lernen über Grenzen” ohne theoretische Grundlegung aus, die die Autor/inn/en sich auch nicht zum Ziel gesetzt haben. Mit seiner Kritik an der aktuellen Gestaltung des deutschen Bildungswesens reiht sich der Band ein in die Post-PISA-Publikationen - mit gelegentlich süffisantem Ton. Er bietet einen gut leserlichen Überblick über die aktuelle Debatte um 'Heterogenität' und eine 'Pädagogik der Vielfalt'. Die Fülle an Informationen zum praktischen Umgang mit Individualisierung, Best-Practice-Beispiele aus anderen Ländern, konkreten Handreichungen und Hinweisen auf Filmmaterial und auf Webseiten mit Fortbildungs-Bausteinen machen das Buch sowohl für Lehrkräfte als auch für die Lehraus- und -fortbildung lesenswert.
Die Deutsche Schule 3/2009