Die deutschsprachige wissenschaftliche Emigration in die Türkei und ihr soziales Umfeld - Das "deutsch-deutsche" Verhältnis in der Türkei 1933-1945
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Sprache:Deutsch
36,99 €
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
01.04.2008
Verlag
GRINSeitenzahl
95 (Printausgabe)
Dateigröße
20670 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638030830
Mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten 1933 gingen Repressionen gegen Juden und politische Gegner wie Sozialdemokraten oder Kommunisten einher, die einen Exodus meist jüdischer Wissenschaftler verursachten. Aufgrund der Gesetzesverordnung zur "Wiederherstellung des Berufsbeamtentums" 1933 wurden an deutschen, nach 1938 auch an den österreichischen Universitäten tausende Hochschullehrer und Assistenten entlassen und sahen sich aufgrund fehlender Perspektiven oder rücksichtsloser Hetze gezwungen, Deutschland zu verlassen.
Auf Einladung der jungen "Türkischen Republik" gelangten noch im selben Jahr die ersten aus Deutschland geflohenen Akademiker in die Türkei, wo sie im Dienste der türkischen Regierung an den Hochschulen in Istanbul oder Ankara, bzw. als Berater an regierungsnahen Institutionen tätig waren. Was sich für das geistige Leben in Deutschland als enormer und nicht wieder auszugleichender Verlust erwies, wobei die Universitäten in Berlin, Heidelberg und Frankfurt den größten Abgang von Professoren zu verkraften hatten1, stellte für die junge kemalistische Türkei eine einmalige Gelegenheit dar.
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