Produktbild: Das Böse kommt auf leisen Sohlen
Band 20866

Das Böse kommt auf leisen Sohlen

Aus der Reihe detebe
9

8,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

25.09.2013

Verlag

Diogenes eBooks

Seitenzahl

272 (Printausgabe)

Dateigröße

1508 KB

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Something Wicked This Way Comes

Übersetzt von

Norbert Wölfl

Sprache

Deutsch

EAN

9783257604108

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

25.09.2013

Verlag

Diogenes eBooks

Seitenzahl

272 (Printausgabe)

Dateigröße

1508 KB

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Something Wicked This Way Comes

Übersetzt von

Norbert Wölfl

Sprache

Deutsch

EAN

9783257604108

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  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    4/5

    15.01.2017

    eBook (ePUB)

    Verlockungen...

    Eines Nachts kommt heimlich und verstohlen ein Jahrmarkt in eine kleine Stadt in Illinois und schlägt seine Zelte auf. William »Will« Halloway und James »Jim« Nightshade, zwei Jungs aus der Stadt, spüren als Erste, dass mit dem Jahrmarkt etwas nicht geheuer ist. Sie entdecken das dunkle Geheimnis eines Karussells, das auf zerstörerische Weise in das Leben der Fahrgäste eingreift. Ihre Entdeckung bleibt nicht unbemerkt: Auf leisen Sohlen, aber unerbittlich werden die Jungen vom Bösen verfolgt und in die Enge getrieben. “Eines Jahres begann Allerheiligen schon am 24. Oktober, drei Stunden nach Mitternacht. In diesem Jahr war James Nightshade (…) dreizehn Jahre, elf Monate und dreiundzwanzig Tage alt. William Halloway von nebenan war dreizehn Jahre, elf Monate und vierundzwanzig Tage alt. Beide streckten ihre Hände nach dem vierzehnten Geburtstag aus und spürten ihn fast schon leise zitternd zwischen ihren Fingern. Das war jene Woche im Oktober, in der sie über Nacht erwachsen wurden, in der das Jungsein ihnen entglitt…” Obwohl die beiden Jungen fast auf den Tag genau gleich alt sind und beste Freunde noch dazu, sind sie von ihrer Wesensart her komplett verschieden. Jim ist der, der Angst hat, das Leben zu verpassen - immer vorneweg und ohne Furcht vor irgendetwas, doch mit viel Sehnsucht nach dem, was da noch kommen mag. Will dagegen ist der, der nachdenkt, der träumt, der innehält - doch er läuft mit Jim, um ihn nicht zu verlieren. Heimliche nächtliche Ausflüge sind an der Tagesordnung, der Weg durchs Fenster statt durch die Tür ist Ehrensache. Beide Jungen treiben aufs Erwachsenwerden zu, doch während Jim es kaum abwarten zu können scheint, tastet sich Will eher vorsichtig heran. Als ein Blitzableiterverkäufer in die kleine Stadt kommt, erfasst eine erste dunkle Ahnung die Jungen. Und der unterschiedliche Charakter der beiden offenbart sich einmal mehr: während Will darauf besteht, den Blitzableiter am Haus zu befestigen, wagt Jim das Spiel mit dem Feuer und reißt ihn wieder ab. In derselben Nacht kommt unerwartet ein alter Zirkus in die Stadt. Die Jungen wachen bei dessen Ankunft auf und beobachten die dunklen Schatten, die den Zirkus aufzubauen scheinen. Doch tagsüber scheint alles normal… "Ein Jucken spür’ ich, ganz verstohlen, Das Böse kommt auf leisen Sohlen." Shakespeare Der Zirkus zieht die Menschen magisch an, mit seinen Karussells, seinen Attraktionen, seinen Monstrositäten. Doch Jim und Will spüren, dass hier das Böse Einzug hält. Unsichtbar für jeden, nur nicht für die empfindsamen, vibrierenden Seelen der Heranwachsenden. Aber werden sie sich der Gefahr erwehren können? Oder auch nur wollen? Denn die Verlockungen sind groß… Bei Ray Bradbury kommt das Grauen nicht zähnefletschend und bluttriefend daher. Sondern mit Zuckerwatte, Musik und verlockenden Versprechungen. Ein subtiles Gefühl von Bedrohung, von Düsternis, aber auch von Melancholie, erfasste mich immer wieder beim Lesen. Vor allem zu Beginn die ‘Ruhe vor dem Sturm’, die ‘bleierne Stille vor dem Gewitter’ - die fand ich richtig gelungen. Hier wird allegorisch eine Geschichte erzählt über das Leben, über Trauer, über Freundschaft, über Träume, über die Verbundenheit von Vätern und Söhnen und natürlich über den ewigen Kampf zwischen Gut und Böse, der nicht hoffnungslos sein muss. "Der Rest des Weges ging glatt, wunderbar, leicht, herrlich. Sie schwangen sich über das Fensterbrett und blieben dort eine Weile sitzen, gleich groß, gleich schwer, getönt von denselben Sternen. Sie umarmten sich mit dem Gefühl herrlicher Erschöpfung, lachten leise miteinander preßten einander die Hand auf den Mund, aus Angst, jemanden zu wecken – Gott, das Land, die Frau, die Mutter, die Hölle. Sie spürten die warem Quelle der Heiterkeit dort, blieben noch einen Augenblick so sitzen, die Augen hell und feucht vor Liebe.“ Und doch hatte ich trotz des überzeugenden Ansatzes einige Probleme mit der Lektüre. Zum einen fiel es mir schwer, mich an den doch altertümlich anmutenden Schreibstil zu gewöhnen (die Originalausgabe erschien bereits 1962 unter dem Titel ‘Something Wicked This Way Comes’, die deutsche Ausgabe erstmals im Jahr1969). Zum anderen gab es hier einige Schwachpunkte, die den Gruseleffekt für mich immer wieder verwischten oder unterbrachen: Ein stellenweise inflationär anmutender Gebrauch von Bildern und Metaphern war gelegentlich anstrengend zu lesen und zwang die Gedanken beim Lesen immer wieder auf die mögliche hintergründige Bedeutung zwischen den Zeilen. Langatmige Passagen philosophischer Gedankengänge und Monologe wirkten auf mich teilweise zu raumfordernd und der Spannung abträglich. Manche Szenen wirkten (alb-)traumartig und surreal und verwirrten mich damit mehr als dass sie den Gruseleffekt verstärkten. Und auch wenn am Ende das Tempo noch einmal deutlich anzog, war mir die Auflösung letztlich zu einfach, zu ‘platt’. "Nein, ganz stimmte das auch nicht. Aus sich selbst heraus macht er ein Geräusch, er seufzt wie der Wind, der deine Gardinen bläht weiß wie der Atem des Schaums. Oder er macht ein Geräusch wie die Sterne, die sich in deinem Traum drehen. Vielleicht kündigt er sich auch an wie Mondaufgang und Monduntergang. Ja das ist am besten: Wie der Mond über die Tiefen des Alls segelt, so treibt ein Ballon dahin.“ Dennoch war mein erstes Buch von Ray Bradbury insgesamt eine interessante Lektüre - sein sicherlich bekanntestes Werk ‘Fahrenheit 451’ möchte ich auch unbedingt noch lesen. Als einer der bekanntesten und schöpferischsten Schriftsteller Amerikas hat Ray Bradbury viele seiner schreibenden Kollegen der nachfolgenden Generationen zwangsläufig beeinflusst und inspiriert. So offensichtlich auch Stephen King: Parallelen von ‘Das Böse kommt auf leisen Sohlen’ beispielsweise zu ‘Es’ lassen sich einfach nicht leugnen. Ein Buch voller Symbolik und Allegorien, das nicht immer einfach zu lesen ist, das aber den Leser fordert, in die Abgründe hinter den Zeilen einzutauchen. © Parden

  • Bewertung

    5/5

    25.06.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sprachlich sehr atmosphärisch...

    Sprachlich sehr atmosphärisch und unterhaltsam. Ich bin und bleibe ein Fan von Bradburys Schreibstil und Struktur.

  • Bewertung

    5/5

    11.11.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Mein neuer Buchtipp für Sie!

    Ein Jahrmarkt, der Mitten in der Nacht seine Zelte aufschlägt, ein Mann der am ganzen Körper von sich bewegenden Tätowierungen bedeckt ist und das Böse, das mit dem Jahrmarkt zusammen in die Stadt einzuziehen scheint- für jeden Fan der schaurigen Literatur führt eigentlich kein Weg an Ray Bradburys Klassiker "Das Böse kommt auf leisen Sohlen" vorbei. Es geht um Freundschaft, Ängste und Sehnsüchte, um Väter und Söhne, um junge Menschen, die gerne älter wären, und Erwachsene, die sich in ihre Jugend zurück sehnen. Als Mr. Darks Zirkus, in dem sich allerhand bedrohliche Gestalten tummeln, in der Stadt, in der die Freunde Jim und Will wohnen, seine Zelte aufschlägt, rückt die Erfüllung dieser Sehnsüchte auf einmal in greifbare Nähe: Denn auf Mr. Darks Gelände befindet sich ein Karussell, das das Alter der Menschen beeinflussen kann: Eine Runde vor oder zurück, bedeutet ein Jahr älter, bzw. jünger. Doch alle, die der Versuchung nicht widerstehen können, zahlen einen hohen Preis...Illustriert wurde diese Ausgabe von Reinhold Kleist, dessen zahlreiche schwarz-weiß Zeichnungen der Geschichte noch mehr düstere Atmosphäre verleihen, als sie sowieso schon hat. Jeder der wunderbar schaurigen Illustrationen merkt man die Freude Kleists an der Geschichte an und wird jeden großen und kleinen Leser mit Leichtigkeit in in Bradburys unheimliche Zirkuswelt versetzen!

  • Bewertung

    5/5

    06.10.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    "Vor allem war Oktober ein köstlicher Monat für Jungen..." So beginnt einer der schönsten Romane Ray Bradburys. Ein Zirkus kommt nach Green Town, Illinois. Jim Nightshade und Will Halloway können es kaum erwarten, bis er seine Pforten öffnet. Doch der Zirkus ist ganz anders als erwartet: wieso kommt er nachts? Warum sind die Zelte schwarz? Was hat es mit dem defekten Karussell auf sich? Die beiden Freunde stecken schneller im Schlamassel, als sie "Staubhexe" sagen können. Wer dieses Buch noch nicht gelesen hat, den beneide ich geradezu um die Erfahrung... allerdings kann man dieses Buch durchaus mehrmals lesen. Klassiker und Lieblingsbuch!

  • Bewertung

    5/5

    15.05.2016

    Buch (Taschenbuch)

    Gruselroman der besonderen Art

    Mitten in der Nacht kommt ein Jahrmarkt in eine kleine Stadt, in der Nähe von Illinois, und eine der Attraktionen hat es wirklich in sich. Das Karussell scheint auf zerstörerische Weise in das Leben der Fahrgäste einzugreifen. Will Halloway und Jim Nightshade, zwei Jungen aus der Stadt, bemerken als Erste, dass mit dem Jahrmarkt etwas nicht stimmt, doch diese Erkenntnis bleibt nicht ohne Folgen. Erst langsam, dann aber immer unerbittlicher, werden sie vom Bösen verfolgt... „Das Böse kommt auf leisen Sohlen“ von Ray Bradbury, zählt angeblich zu seinen Besten Werken. Ich kann schlecht Vergleiche anstellen, da es mein erstes Buch von ihm war, aber der Schreibstil war wirklich wunderbar und hat mich sofort in seinen Bann gezogen. Als Fan von Edgar Allan Poe und H.P. Lovecraft mag ich kraftvolle und sprachlich gelungene Gruselgeschichten und diese hier ist ein absoluter Volltreffer! Bradburry macht das Böse, welches in eine scheinbar heile Welt einbricht, greifbar. Auch die Beziehungen der Protagonisten zueinander sind wunderbar ausgearbeitet, hier vor allem die Beziehung zwischen Will und seinem viel älteren Vater, die sich durch die gruseligen und lebensgefährlichen Begebenheiten wieder einander annähern und eine Verbindung zwischen sich finden. Bradbury hat ein Buch geschrieben, dass den Leser mit subtilem Grusel, guten Charakteren und einer vielschichtigen Geschichte wunderbar unterhält und auch noch über das Buch hinaus nachdenken lässt. Sehr empfehlenswert!

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    Philipp Hagen

    Thalia Wien – Mariahilfer Straße

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    5/5

    23.01.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Der Zirkus kommt und mit ihm das...

    Der Zirkus kommt und mit ihm das Böse in Gestalt von Mister Dark.Jim & Will kommen Dark auf die Schliche und bezahlen einen hohen Preis dafür.Eine Karussellfahrt ist teuer.

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