'Ophelia' von Georg Heim - Eine Gedichtanalyse
-
- Taschenbuch
- eBook ausgewählt
-
Form:Einzelkauf Download
-
Sprache:Deutsch
13,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
08.07.2005
Verlag
GRINSeitenzahl
15 (Printausgabe)
Dateigröße
196 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638394406
Er geht hierbei auf Shakespeares Ophelia in seinem 1600-1601 verfassten Drama "Hamlet" ein, die ihren Tod durch Ertrinken findet.
Über 300 Jahre später nimmt unter anderem Georg Heym dieses Thema in seinem Gedicht "Ophelia", das 1911 in seinem ersten Gedichtband "Der ewige Tag" erscheint, wieder auf.
Dieses Werk gilt als das erste bedeutsame Zeugnis des lyrischen Expressionismus.
Im Gegensatz zu anderen Gedichten, die sich auf den Ophelia Komplex beziehen, gibt Heym ihr ihre Körperlichkeit zurück und hält sich näher an Shakespeares Original.
Doch Georg Heym verschönt die Situation nicht, er beschreibt zumindest im ersten Teil den schlimmen Zustand der Wasserleiche und nimmt keine Rücksicht auf den Leser. Das Nest von Wasserratten (1), der lange, weiße Aal (13) oder die Fledermäuse (10) lösen Ekel und Schauer bei den Menschen aus.
In der zweiten Strophe wechselt die Beschreibung und es wird die Landschaft, die Ophelias Leiche durchschwimmt, beschrieben.
Hier schließt Heym die Industrialisierung mit ein und gibt dem Gedicht eine apokalyptische, endzeitliche Stimmung, die, neben der häufigen Verwendung von Farben aus dem Gebiet der Malerei, typisch für Heym und den frühen Expressionismus sind.
Doch mit welchen Mitteln Georg Heym dies verwirklicht und mit welchem Ziel er diese moderne Welt mit einbezieht, soll folgende Analyse seines Gedichts "Ophelia" darstellen.
Kundinnen und Kunden meinen
Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel
Helfen Sie anderen Kund*innen durch Ihre Meinung
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für Ihr Feedback
Wir nutzen Ihr Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Falls Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.
zum Kundenservice