Groteske Mechanismen bei der Realisierung dionysischer Ästhetik im russischen und bulgarischen Theater des Absurden
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
21.03.2011
Verlag
GRINSeitenzahl
27 (Printausgabe)
Dateigröße
141 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783640873425
dionysischer Ästhetik im russischen und bulgarischen Theater des Absurden.
Veranschaulicht werden diese Mechanismen an zwei Theaterstücken, Elizaveta
Bam des russischen Absurdisten Daniil Charms und Sako ot Velur des
bulgarischen Absurdisten Stanislav Stratiev. Einleitend sollen Leben und Werk
Charms' und Stratievs kurz umrissen werden. Darauf aufbauend werden die oben
erwähnten Absurdisten dem ost- und westeuropäischen Theater des Absurden
zugeordnet. Wichtige Vertreter dieser Künstlergruppen finden ebenfalls
Erwähnung.
Nach einem knappen Überblick über das Sujet von Elizaveta Bam von Charms
und Sako ot Velur von Stratiev, soll versucht werden, das russische und
bulgarische Theater des Absurden in Anlehnung an die Thesen Jaccards zu
definieren. In diesem Zusammenhang werden beide Stücke auf die Verzerrung des
Kausalzusammenhangs, den kreisförmigen Aufbau, geheimes Wissen und
Informativität sowie auf die Übereinstimmung von Wort und Tat hin analysiert.
Die Analyse des Grotesken als Mittel der Darstellung des Absurden ist
einer der Schwerpunkte dieser Arbeit. Nach der Charakterisierung des Grotesken,
soll der Zusammenhang zwischen dem Absurden und dem Grotesken, anhand der
Thesen von Peter Fuß, diskutiert werden. Die wichtigsten Kennzeichen des
grotesken Leibes runden diesen Teil der Arbeit ab.
Abschließend sollen die aufgestellten Thesen am Beispiel der relevanten
Textstellen aus Elizaveta Bam und Sako ot Velur veranschaulicht werden.
Besonderes Augenmerk fällt dabei auf die groteske Sprache und den grotesken
Körper sowie auf groteske Verfahren als Mittel der Darstellung des Dionysischen.
Des Weiteren sollen die Protagonisten in Sako ot Velur in Bezug auf dionysische
und apollinische Merkmale hin klassifiziert werden. Im gleichen Zusammenhang
werden apollinische und dionysische Charakteristika auf beide Theaterstücke
projiziert. In diesem Kontext soll untersucht werden, inwieweit das russische und bulgarische absurde Theater sich von einander unterscheiden und inwiefern
groteske Mechanismen und Merkmale die dionysische Ästhetik realisieren...
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