Die symbolische Topographie in Ludwig Tiecks Runenberg
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Sprache:Deutsch
15,99 €
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
02.09.2010
Verlag
GRINSeitenzahl
23 (Printausgabe)
Dateigröße
136 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783640695942
"Der Runenberg" wurde zunächst in dem "Taschenbuch für Kunst und Laue" (3. Jg., Köln 1804) veröffentlicht, später erschien es nochmal zusammen mit anderen früheren Werken in Tiecks Sammlung "Phantastus".
Tieck selbst hatte regen Kontakt mit dem norwegischen Naturforscher und Schriftsteller Henrik Steffen, der ihn so weit prägte, dass man behaupten kann, dass Steffen maßgeblich an der Entstehung zu Tiecks "Runenberg" beteiligt war.
"In seinem Erinnerungsbuch "Was ich erlebte" (Band 3; Breslau: Josef max u. Co., 1841. S.22f) weist Steffen selbst auf die Wirkung seiner Schriften im Zusammenhang mit der Entstehung von Tiecks "Runenberg" hin. Über den Eindruck der norwegischen Landschaft sagte er dort: "Der Eindruck war ein durchaus fantastischer, und es mag eine lebhafte Darstellung von diesem Eindruck gewesen sein, welche Tieck veranlasste, seine Novelle, den "Runenberg", zu schreiben [...]."
Ein weiterer Beweggrund zur Abfassung des "Runenberg" war Tiecks Gefühlszustand in den Jahren nach 1801, als nicht nur sein enger Dichterfreund Friedrich von Hardenberg sondern auch seine Eltern verstarben. Neben diesen tragischen Verlusten litt Ludwig Tieck an einer schweren Krankheit, die ihn viel Kraft kostete. In einem Bekenntnisbrief an Friedrich Schlegel, den er nach der Veröffentlichung seiner Erzählung schrieb, erklärte er seine Krise. Diese Schicksalsschläge veranlassten ihn eine Erzählung mit solcher Thematik zu schreiben, wie wir sie im "Runenberg" vorfinden. So verbindet das Kunstmärchen hier Phantastik und Wirklichkeit, "'mit der strengen Wahrheit des Lebens', die Tieck in dem genannten Brief aller bloßen "Poesie" entgegenstellte."
Wie wir wissen, hat Tieck seine Erzählung in nur einer Nacht niedergeschrieben...
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