Der Röderberg-Verlag: Chronik eines antifaschistischen Verlages
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Sprache:Deutsch
13,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
28.05.2010
Verlag
GRINSeitenzahl
15 (Printausgabe)
Dateigröße
139 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783640632350
So formulierten die kommunistischen Widerstandskämpfer ihre Entschlossenheit auf der Trauerkundgebung des Internationalen Lagerkomitees für die Toten von Buchenwald am 19. April 1945.
Der so genannte "Schwur von Buchenwald" entwickelte sich in den folgenden Jahren zu einem wichtigen Symbol für die ehemaligen politischen Häftlinge unter dem Gewaltregime Adolf Hitlers. Die im März 1947 gegründete "Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes", kurz: VVN, begriff den Schwur als Kampfansage für ihre politische Arbeit im Rahmen der Entnazifizierung, Demokratisierung und Vergangenheitsbewältigung Deutschlands. Den Terror, den die Verfolgten am eigenen Leib erfahren hatten, wollten sie getreu dem "Schwur von Buchenwald" nie wieder Wirklichkeit werden lassen. Auch der "hauseigene" Röderberg-Verlag der VVN, den die vorliegende Arbeit zum Inhalt hat, stellte den Schwur einigen seiner Publikationen voran. Die politische Richtung des Verlages wird eindeutig: Im Verlagsprogramm finden sich neben Sachbüchern über Faschismus und Widerstand auch antifaschistische Romane sowie Einzeldarstellungen nationalsozialistischer Konzentrationslager. Man wollte informieren, aufklären, aufarbeiten. Inwieweit diese Ziele erfüllt wurden und woran der Verlag schließlich scheiterte, soll in der vorliegenden Arbeit untersucht werden.
Aufgrund der geringen Quellenlage zum "Röderberg-Verlag" soll das Thema aus verschiedenen historischen, oft auch kontroversen Perspektiven erschlossen werden. Denn wie die meisten politischen Richtungsverlage der frühen Bundesrepublik spiegelt auch der Röderberg-Verlag historische Aspekte rund um die Frage nach einer deutschen Identität im Kontext einer traurigen Vergangenheit wider. Viele politische Verlage der frühen Bundesrepublik wirken fast wie Kommentatoren einer konfliktreichen BRD-Geschichte; hier bildet der Röderberg-Verlag keine Ausnahme.
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