Überlegungen zum konkreten Einsatz des Planspiels als Methode im LER-Unterricht
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Sprache:Deutsch
15,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
04.04.2008
Verlag
GRINSeitenzahl
27 (Printausgabe)
Dateigröße
319 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638031974
Man hört von universitären Planspielen, wie etwa T.A.U. (Technik-Arbeit-Umwelt), welches als computergestütztes Planspiel auch an der Universität Potsdam durch den Lehrstuhl für Verwaltung und Organisation regelmäßig angeboten wird. Auch Simulationen der Vereinten Nationen hört man ab und an etwa in der Presse, so finden international und auch in Deutschland regelmäßig Konferenzen statt, welche die Abläufe der Vereinten Nationen mit Schülern und Studenten nachempfinden. Beispiele dafür wären auf internationaler Ebene die von der Harvard University jährlich durchgeführten World Model United Nations (WorldMUN) oder National Model United Nations (NMUN) , die sich beide an Studenten richten, sowie auf nationaler Ebene der Schüler etwa die Berlin Model United Nations (BERMUN) oder das Schüler-Planspiel United Nations (SPUN) . Allerdings sind es einige wenige Schulen, die daran Teilnehmen, universitär nur einige wenige Fachrichtungen, zumeist Politik-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, die Planspiele veranstalten. Von einem routinierten Einsatz als Methode im ganz normalen Unterricht kann also wohl nicht die Rede sein.
Ziel dieser Arbeit ist es, zumindest für das Fach LER ein wenig an diesem Zustand zu rütteln, indem nach einer kurzen Einschätzung der Methode Planspiel auf konkrete Einsatzmöglichkeiten im LER-Unterricht eingegangen werden soll. Dazu werden zwei ausgewählte Planspiele hinsichtlich ihrer Einsatzmöglichkeit im LER-Unterricht betrachtet und kurz vorgestellt.
Das Planspiel ist wohl auf die Kriegssimulationen preußischer Generäle zurückzuführen und hatte so als Abwandlung des Schachspiels bereits um 1790 seine ersten Einsätze im militärischen Bereich, indem man Strategien und Feldzüge durchspielte. Dies diente zum einen dazu, militärische Operationen in ihren Erfolgschancen zu bewerten und mögliche Handlungsoptionen aufzuzeigen, zum anderen hatte es aber bereits in dieser frühen Entwicklungsstufe einen didaktischen Aspekt, da damit auch Offiziere aus- und weitergebildet wurden.
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