"Wirf die Peitsche weg, oder ich fresse dich." Franz Kafkas "In der Strafkolonie" aus postkolonialer Perspektive
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Form:Einzelkauf Download
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Sprache:Deutsch
15,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
13.07.2007
Verlag
GRINSeitenzahl
30 (Printausgabe)
Dateigröße
359 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638818889
Etwa zwei Monate nach dem Beginn des Ersten Weltkrieges, schrieb Franz Kafka vom 4. bis zum 18. Oktober die Erzählung In der Strafkolonie. Es ist ein "Text ohne Namen". Die Erzählung handelt von einer als Strafkolonie genutzten Insel, die von einem europäischen Forschungsreisenden besucht wird. Zunächst nimmt dieser For-schungsreisende als Zeuge an Vorbereitungen einer Exekution teil. Ein Offizier der Insel er-klärt ihm die Funktionsweise des dort benutzten Hinrichtungsapparates, der dem Verurteilten vor Vollzug der Todesstrafe das Urteil auf den Leib schreibt. Als der Europäer sich allerdings nicht von dem Gebrauch der Maschine überzeugen lässt, legt sich der Offizier selbst zu Demonstrationszwecken unter den Apparat - und wird dessen Opfer. Dann verlässt der Reisende von einem Teehaus aus schließlich allein die Insel.
In der Kafka-Forschung finden sich nahezu alle Interpretationstypen, dabei dominieren folgende Ansätze: Erstens wurden seine Texte auf universale, theologische, psychologische Fragestellungen hin allegorisiert; zweitens wurden sie historisch-biographisch referentialisiert; dagegen auch drittens von allen außertextuellen Bezügen isoliert und textimmanent gelesen; oder aber schließlich als uninterpretierbar erklärt.
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