Vergleich von Albrecht Dürers "Bildnis der Elsbeth Tucher" mit Sandro Botticellis "Portrait einer jungen Frau" - Eine Klausur mit Lösungsvorschlag
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Form:Einzelkauf Download
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Sprache:Deutsch
5,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Altersempfehlung
ab 17 Jahr(e)
Erscheinungsdatum
14.07.2009
Verlag
GRINSeitenzahl
9 (Printausgabe)
Dateigröße
345 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783640372959
Lösungsvorschlag:
Die beiden Frauenportraits von Dürer und Botticelli stammen beide aus dem Zeitalter der Renaissance, die - in Italien wesentlich früher als in Deutschlands - den Beginn eines neuen Zeitalters voller Neugier auf die Natur und Interesse für die Wissenschaft einläutet. Beide Portraits zeigen Frauen, feinmalerisch gemalt, detailliert wiedergegeben. Dennoch lassen sich wesentliche Unterschiede feststellen, die nicht nur von den unterschiedlichen Mentalitäten ihrer Umgebungen, sondern auch von den Intention der Maler herrühren.
Zunächst werde ich Dürers "Bildnis der Elsbeth Tucher" betrachten. Das Bild ist 1499 entstanden und nur 29*23 cm groß - ein sehr kleines Format, wenn man die feine Malweise berücksichtigt. Momentan befindet sich das Bild in der Gemäldegalerie in Kassel. Der Blick der nicht mehr ganz jungen Frau, die bis zur Brust dargestellt ist, geht am Betrachter vorbei nach links aus dem Bild heraus gerichtet. Ihr sehr markantes Gesicht wirkt leicht nachdenklich. Auffällig ist ihr der damaligen Mode entsprechendes großes Dekolleté, das hell über dem runden Ausschnitt ihres bräunlichen Kleides leuchtet. Der Saum am Halsausschnitt des Kleides ist mit Gold- und Spitzenborten gesäumt, das Kleid selbst scheint aus Samt zu sein. Unter dem Kleid verbirgt sich wohl, wie an den Schulter erkennbar, eine schwere, goldene und gewundene Kette, die auf einigen Reichtum der Portraitieren hinweist. Die Frau trägt eine voluminöse, cremefarbene Haube mit zartem, gitterartigen Muster - wohl aus Seide. Sie wird von einem goldenen Band gehalten. Diese Haube ist ein erster Hinweis darauf, dass die Frau wohl verheiratet ist - sie ist quasi - wie damals üblich - "unter der Haube". usw
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