Positionen der Musikwissenschaft im Vergleich: Guido Adler und Hermann Kretzschmar
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Sprache:Deutsch
15,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
26.03.2008
Verlag
GRINSeitenzahl
25 (Printausgabe)
Dateigröße
291 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638028943
Ansätzen innerhalb der letzten ungefähr 150 Jahre resultiert folgende Erkenntnis:
Die Musikwissenschaft gibt es nicht!
Zwar wird sie als Disziplin weitestgehend in ähnliche Teilgebiete unterteilt; so
assoziiert man beispielsweise heute mit dem Begriff der Musikwissenschaft Fächer
wie Musikgeschichte, Akustik, Hörpsychologie, Instrumentenkunde, Biografik oder
Musikästhetik. Bei all dieser terminologischen Einheitlichkeit wird allerdings die
Frage, was Musikwissenschaft eigentlich sei und was sie bezwecke, von höchst
verschiedenen Standpunkten aus beantwortet, was folglich zu teils völlig konträren
Ergebnissen führt.
Metaphorisch könnte man sagen, dass jeder Musikwissenschaftler sein eigenes Bild
von seinem Fachgebiet vor Augen hat und, je nach Prioritätensetzung, andere
Farbabstufungen wählt, um gewisse Farbtöne besonders ins Licht zu setzen und
andere abzudunkeln.
Das Verdienst einer solchen inhaltlichen Divergenz besteht nun darin, dass je nach
persönlichem Ansatzpunkt neue Erkenntnisse für die Wissenschaft gewonnen
werden, von denen wiederum die nächsten Generationen profitieren können.
Von Guido Adler stammt beispielsweise die bis heute weit verbreitete Einteilung der
Musikwissenschaft in einen historischen und einen systematischen Teil;
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