Arte fronterizo - Transkulturelle und intermediale Positionen in der Performance-Kunst von Guillermo Gómez-Peña
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
25.06.2008
Verlag
GRINSeitenzahl
70 (Printausgabe)
Dateigröße
396 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638068840
Durch das Studium transnationaler Räume und vor allem durch die Untersuchung des Grenzraums zwischen Mexiko und USA werden Identitäts- und Grenzdiskurse erläutert. Diese Diskurse spiegeln sich auf wissenschaftlicher Ebene unter anderem in der Kulturtheorie Néstor García Canclinis (Culturas Híbridas) wider und drücken sich in der ästhetischen Praxis der Performance-Kunst aus.
In der 'zona fronteriza' bzw. den 'borderlands' treffen multiple Identitäten aufeinander und die Dichotomie Zentrum-Peripherie wird durch Grenzkünstler wie Gómez-Peña aufgehoben. Dieser Prozess ist keineswegs spannungsfrei und statisch, sondern erhält durch künstlerische Manifestationen eine eigene Dynamik.
In diesem Zusammenhang ist die Identitätsbildung von KünstlerInnen in Lebensräumen, die von der Migration und deren sozialen, politischen und kulturellen Folgen in besonderem Maße bestimmt sind, relevant. Mit Blick auf die Performances von Gómez-Peña werden in dieser Arbeit einerseits die historische Dimension von Performance-Kunst, andererseits die unterschiedlichen Strategien der Identitätsbildung und die kulturelle und politische Selbstbehauptung im Grenzraum dargelegt. Unter Rückgriff auf theoretische Debatten der Chicano/a Studies wird gleichermaßen die Bedeutung von performativen Praktiken innerhalb der transkulturellen Beziehungen zwischen Mexiko und USA beleuchtet.
Im ersten Teil dieser Arbeit werden theoretische Hintergründe der Performance-Kunst erörtert, um im zweiten Teil näher auf die spezifische Grenzthematik am Beispiel der Performances von Gómez-Peña einzugehen.
Die Arbeit schließt mit einem Ausblick auf die aktuellen Entwicklungen der Kunstszene in der Grenzstadt Tijuana.
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