Spontane Dichtung des Augenblicks oder verdichtete lyrische Bestform? Goethes Gedicht "Ein Gleiches"
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Sprache:Deutsch
15,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
29.05.2008
Verlag
GRINSeitenzahl
33 (Printausgabe)
Dateigröße
327 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638055567
Die vorliegende Arbeit widmet sich diesem Gedicht Goethes. Die knappe Form des lyrischen Werks und seine Entstehungsbedingungen lassen eine spontane Dichtung vermuten, während der hohe Bekanntheitsgrad Anlass und Gründe zur Vermutung liefert, dass selbst in diesem kurzen Gedicht die Dichtungsprinzipien Goethes zur Anwendung kommen. Deswegen soll untersucht werden, ob es sich bei "Ein Gleiches" um eine spontane Dichtung des Augenblicks handelt oder ob hier das lyrische Schaffen Goethes trotz der Kürze des Werks in Reinform deutlich wird. Handelt es sich somit um ein simples Gelegenheitsgedicht oder um eine überlegte Naturinszenierung in verdichteter lyrischer Bestform?
Die Beantwortung dieser Frage erfolgt in vier Schritten. Zunächst werden die Entstehungs- und Überlieferungs- sowie die Rezeptionsgeschichte von "Ein Gleiches" dargestellt, bevor das Gedicht in einem zweiten Schritt formal und inhaltlich analysiert wird. Hierbei wird das im Jahre 1776 entstandene Gedicht "Wandrers Nachtlied" mit in die Analyse einbezogen, da Goethe dieses dem zu untersuchenden Gedicht bei dessen Erstveröffentlichung im Jahre 1815 voranstellte. Außerdem wird in diesem Zusammenhang die musikalische Rezeption des Gedichts von Carl Friedrich Zelter und Franz Schubert mit ihrem interpretatorischen Gehalt bei der Analyse berücksichtigt. In einem dritten Schritt werden die Begriffe "Gelegenheitsgedicht" sowie "Erlebnisdichtung" in Bezug auf das lyrische Schaffen Goethes definiert, um dann im vierten und letzten Schritt abschließend ein Fazit zu ziehen, ob man "Ein Gleiches" als spontane Dichtung des Augenblicks oder aber als "eines der reinsten Beispiele lyrischen Stils" und damit als exemplarischen Ausdruck für Goethes Dichten und Denken bezeichnen kann.
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