Erwin Panofsky´s Methode "Ikonographie und Ikonologie" am Kupferstich "Christus in der Vorhölle" von Andrea Mantegna
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Form:Einzelkauf Download
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Sprache:Deutsch
13,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
10.12.2009
Verlag
GRINSeitenzahl
19 (Printausgabe)
Dateigröße
326 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783640490790
Seine Methode unterteilt Panofsky in drei Stufen, die aufeinander aufbauen. Die erste Stufe ist die "vorikonographische Beschreibung" oder "Primäres oder natürliches Sujet", sie umfasst zum einen die natürlichen Gegenstände und deren gegenseitige Beziehungen, zum anderen Ausdruck, Pose oder Geste. Dies unterteilt den ersten Schritt in "tatsachenhaftes" und "ausdruckshaftes". In der zweiten Stufe folgt die "ikonographische Analyse", in der das Thema gedeutet und benannt werden soll, indem es Aufgabe sein wird die Motive in Verbindung zueinander zu setzen. Dazu gehört es die Figuren zu identifizieren. In einer dritten Stufe erfolgt die Analyse der "Eigentlichen Bedeutung oder des Gehalts". Sie sei erfassbar, in dem man "zugrunde liegende Prinzipien" ermittelt, darunter die Grundeinstellung einer Nation, Epoche, Klasse, Religion und die Persönlichkeit des Künstlers. Mantegna übte großen Einfluss auf andere Künstler, seine Zeichnungen und Kupferstiche dienten in vielen Werkstätten als Vorbild und Anregung. Seine Exemplare wurden mit großem Eifer studiert. Seine Studienblätter und Vorlagen hatten große Beliebtheit gewonnen, ihre Vervielfältigung war durch den Kupferstich gewährleistet, von diesem konnte man eine Vielzahl von Abzügen machen. Die Erfindung des Kupferstichs hat wesentlich zu dieser Tendenz beigetragen.
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