Der schwarze Tod. Die Pest von 1348 in England
-
- Taschenbuch
- eBook ausgewählt
-
Form:Einzelkauf Download
-
Sprache:Deutsch
15,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
20.06.2006
Verlag
GRINSeitenzahl
30 (Printausgabe)
Dateigröße
385 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638511643
Für die Analyse eines Phänomens ist zunächst wichtig wo und in welcher Zeit dieses seinen Ursprung nahm. Die zeitliche Einordnung spielt besonders insofern eine Rolle als sie Rückschlüsse auf die Reaktion der Menschen auf die Krankheit zulässt. Betrachtet man allerdings die vorliegenden Fakten, so ergibt sich eine gewisse Diskrepanz, denn obwohl die Pest als sie 1348 auf dem europäischen Kontinent wütete schon mehr als 2500 Jahre bekannt gewesen sein sollte, regierte die Bevölkerung mit Panik und Hilflosigkeit darauf, als sei sie aus dem Nichts gekommen. Diese anscheinende Unstimmigkeit, wie auch die Frage nach der Ausbreitung über Europa und insbesondere über England soll hier ausführlich geklärt werden.
Doch steht eigentlich nicht die Krankheit selbst im Mittelpunkt dieser Arbeit, sondern ihre Auswirkungen auf das Land und die Menschen. Dazu gehört selbstverständlich ein genauerer Blick auf die Situation Englands vor Ausbruch des schwarzen Todes, denn wie sollte man Veränderungen aufspüren können, wenn man die Ausgangslage nicht kennt. Ein außergewöhnlich aussagekräftiger Punkt in diesem Zusammenhang sind die Schutzmaßnahmen, die getroffen wurden, denn sie sagen viel über über den "Boden" aus, auf den die giftige Saat fiel. Als Konsequenz daraus führt der nächste Schritt zu den unmittelbaren und langfristigen Folgen für die Gesellschaft.
Abschließend soll eine Betrachtung Englands nach der Epidemie noch einmal kurz beleuchten welche Spuren sie tatsächlich hinterlassen hat, aber auch wie schnell sich das Land eigentlich erholte. Den Abschluss bildet ein Vergleich mit der darauffolgenden Pestwelle 1361 und ein weiterer Ausblick.
In beträchtlichem Maß stützt sich die gesamte Darstellung dabei auf das "Chronicon Henrici Knighton vel Cnitthon Monarchi Leycestresis" des Henry Knighton, Kanoniker der St Mary¿s Abbey von Leicester, da dieses Werk als eines der Aussagekräftigsten auf diesem Gebiet zu gelten hat.
Kundinnen und Kunden meinen
Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel
Helfen Sie anderen Kund*innen durch Ihre Meinung
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für Ihr Feedback
Wir nutzen Ihr Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Falls Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.
zum Kundenservice