Zur Asymmetrie von wirtschaftlicher und politischer Integration in der EU
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Sprache:Deutsch
5,99 €
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
08.05.2006
Verlag
GRINSeitenzahl
7 (Printausgabe)
Dateigröße
240 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638498869
II Unbestritten ist, dass die EU seit ihrer Gründung als Europäische Wirtschaftsgemeinschaft mit den Römischen Verträgen von 1957 bis hin zum Vertrag von Nizza die Bandbreite ihrer Aktivitäten und Kompetenzen ausdehnen konnte - laut Mark A. Pollack sogar "dramatically" (Pollack 2000: 519). Er zeigt in seiner Studie unter dem Titel "The End of Creeping Competence?", dass die Europäische Union mittlerweile "a policy presence in nearly every issue-area of European politics" (Pollack 2000: 537) aufweist. Auch Ernst Haas hat mit seiner Theorie des Neofunktionalismus "the dynamic process of task expansion in the European Union" (Pollack nach Haas 1994: 98) erläutert und mit seinem Erklärungsansatz des spill-overs eine Kompetenzerweiterung der EU vorhergesagt.
Um eine Asymmetrie zwischen politischer und wirtschaftlicher Integration zu postulieren, ist neben einer Analyse der Breite der Integration vor allem eine Analyse der Tiefe ausschlaggebend. So bedingt zwar eine in der Breite angelegte Politik eine Vertiefung, damit die EU überhaupt tätig werden kann. Doch nur die vertieften, supranationalen Politikbereiche haben für die Mitgliedstaaten unmittelbar geltendes Recht zur Folge, dessen Umsetzung die EU-Kommission und dessen Verstoß der EuGH überprüfen kann.
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