Die Bedeutung der Schleiernahme, des Schismas des Cadalus und Kaiserswerth in Bezug auf die Regierungspolitik der Kaiserin Agnes
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Sprache:Deutsch
13,99 €
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
29.05.2009
Verlag
GRINSeitenzahl
15 (Printausgabe)
Dateigröße
350 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783640335510
In der vorliegenden Arbeit wird untersucht, ob sich die Kaiserin bereits nach dem Schisma des Cadalus freiwillig aus der Regierung zurückgezogen hat und Aufgrund ihres Gelübdes sich daran gehindert fühlte, weiterhin die Regierungs-führung zu leiten. Oder ist die Kaiserin an der Regierung gescheitert und der so genannte "Staatsstreich" von Kaiserswerth war nur der Auslöser für den Rückzug aus der Regierungsverantwortung? Wer waren die Entführer und was waren die Motive für die Entführung von Heinrich IV. in Kaiserswerth?
Agnes versuchte die Politik ihres verstorbenen Gemahls Heinrich III. weiterzuführen, allerdings nicht mit den gleichen Mitteln, sondern sie entwickelte eigenständigen Weg zur Herrschaftssicherung. Dennoch wurde lange Zeit angenommen, dass ihre Politik schwach und geprägt von Fehlgriffen war, weil sie zu Beginn ihrer Regentschaft die drei Einflussreichen Herzogtümer; Schwaben, Bayern und Kärnten aus der Hand gegeben hatte. Übersehen wurde dabei, dass bereits Heinrich III. diese Herzogtümer als Lehen verliehen hatte. Während ihrer Regentschaft hatte sich zunehmend eine Selbstbedienungspolitik der Fürsten auf Kosten des Königtums herausgebildet. Fest steht, dass Agnes dennoch die Regierungsübernahme von Heinrich IV. sichern konnte. So berichtet der Zeitzeuge Lampert von Hersfeld, dass Heinrich IV. 1065 für mündig erklärt wurde, die Schwertleite erhielt und danach die Regierung übernahm.
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