Eine Betrachtung des Lebens von Attila József und seine Bedeutung in der Inszenierung "W - Arbeiterzirkus" von Arpad Schilling nach Georg Büchners "Wo Der Dichter Attila József als Stimme des ungarischen Proletariats
-
- Taschenbuch
- eBook ausgewählt
-
Form:Einzelkauf Download
-
Sprache:Deutsch
12,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
03.01.2013
Verlag
GRINSeitenzahl
21 (Printausgabe)
Dateigröße
553 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656343813
"...[Attila József],ein Sohn der Straße und der Erde`, aus dem ungarischen Volksleben, der nationalen Geschichte und aus dem Erlebnisstoff einer konterrevolutionären Epoche eine Dichtung von allgemeiner Gültigkeit und von geradezu enzyklopädischer Vollständigkeit schuf."
Attila József - der Proletarier mit Weltblick - hatte ein kurzes aber dennoch einschneidendes Leben. Sein lyrisches Erbe verleiht der ungarischen Arbeiterklasse ihre verlorene eigene Wertigkeit. Die folgenden Abschnitte beschäftigen sich mit dem Leben des ungarischen Poeten im Kontext mit geschichtlichen und politischen Geschehnisse in Ungarn zwischen den Jahren 1905 und 1937. Die historische Komponente zeigt den Einfluss auf das bedrückende Lebensgefühl und die Dichtkunst des Attila József: Die Prägung und Färbung einer Klasse sowie eines tragischen Lebens lyrisch umgesetzt zu international anerkannter Weltlyrik.
József steht jedoch im Schatten großer ungarischer, revolutionärer Dichter - doch kann beispielsweise Endre Ady nicht von sich behaupten ein Eingeborener des Proletariats zu sein. Diese Spezifik ist eine einmalige, charakteristische Eigenschaft des Attila József und seiner
weltlich, detaillierte, überaus ehrlichen Dichtung.
Die Inszenierung W - Arbeiterzirkus von dem ungarischen Regisseur Arpad Schilling greift die Problematik der ungarischen Arbeiterklasse in ihrer Bearbeitung des fragmentarischen Stückes Woyzeck von Georg Büchner auf.
Im zweiten Teil dieser Hausarbeit wird die Arbeit von Arpad Schilling, insbesondere die Inszenierung W - Arbeiterzirkus genauer beleuchtet und ein Hauptaugenmerk auf die szenische Umsetzung der Gedichte von Attila József gelegt.
Nacktheit, Körperlichkeit, Feuer, Lautstärke und Ekel - die Inszenierung bedient die Sinne mit befremdeter Ästhetik. Mitleid und Hass, Furcht und Veränderungszwang - Dekonstruktion des emotionalen Haushaltes, eine Inszenierung des ausdrucksvollen Mitfühlens. Obwohl man es manchmal gar nicht möchte - dazwischen die Worte eines Poeten.
Kundinnen und Kunden meinen
Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel
Helfen Sie anderen Kund*innen durch Ihre Meinung
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für Ihr Feedback
Wir nutzen Ihr Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Falls Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.
zum Kundenservice