Produktbild: See No Evil

See No Evil

1

9,49 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Ja

Family Sharing

Nein

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

30.09.2010

Verlag

Vermilion

Seitenzahl

464 (Printausgabe)

Dateigröße

629 KB

Sprache

Englisch

EAN

9781407009223

Beschreibung

Rezension

"Revealing ... offers much eye-opening information. Baer has written a valuable, illuminating book"

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Ja

Zum Lesen dieses eBooks auf Geräten der tolino Familie sowie auf sonstigen eReadern und am PC benötigen Sie eine Adobe ID. Weitere Hinweise zum Lesen von kopiergeschützten eBooks finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Nein

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • navigierbares Inhaltsverzeichnis
  • alle Texte können angepasst werden
  • logische Lesereihenfolge eingehalten
  • hoher Kontrast zwischen Text und Hintergrund
  • keine Vorlesefunktionen des Lesesystems deaktiviert

Erscheinungsdatum

30.09.2010

Verlag

Vermilion

Seitenzahl

464 (Printausgabe)

Dateigröße

629 KB

Sprache

Englisch

EAN

9781407009223

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Wer die Wahrheit totschlägt,…

Susan Harper aus Hamburg am 15.03.2023

Bewertungsnummer: 2868678

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Wer die Wahrheit totschlägt, kann sie nicht finden Homemade Terror Ein Buch mit einem Vorwort von Seymour Hersh „You are not supposed to see any evil“, wäre der präzisere Titel, aber wahrscheinlich ist die Intention, auf diese Weise die Spreu vom Weizen zu trennen. Seymour Hersh ist in diesen Tagen in der Debatte. Anlaß also, sich frühere Veröffentlichungen anzusehen. Er schrieb das Vorwort. Gehalten ist es in Hurrah-Sprech. In der Hoffnung, Gesprächspartner zu gewinnen? It´s a thin line. Denn alle kritisch-denkenden Menschen werden nun geneigt sein, die Türen zu schließen. Dort könnte die skeptische Haltung dieser Tage ihren Anfang genommen haben. Denn das Buch liest sich wie alles, was uns empört und die Stasi-Unterlagen-Behörde bis heute beschäftigt: das Bespitzeln, Ausforschen und Diskreditieren der Mitmenschen. Vor allem führt es vor Augen, wie weder Unrecht noch tatsächliche Gefahren erkannt werden können: Sollte die Schilderung zutreffen, erstickt das Land an den selbst geschaffenen Lügen. Wie soll noch überhaupt irgend jemand etwas erkennen, wenn alles vernebelt wird. Wenn es für alles eine Ausrede gibt, kein Ort mehr der Wahre ist, kein Name stimmt, und sich Interessen gegenseitig bekämpfen – auch mit unlauteren Methoden. Gekappte Erreichbarkeit. Das, was „team Horche Jorge“ vorgeworfen wird, angewendet gegen die eigenen Leute – bis ins Groteske. Oder wie soll man jemanden erklären, daß in einer Zeit, in der James Bamford und Edward Snowden über weltweite Überwachung des internets und Telefons auspacken, CIA-Beschäftigte von ihrem Leben abgeschnitten werden, die Post abgefangen und mit einer Woche Verspätung zugestellt wird. Dezidiert wirft der Autor seinem Arbeitgeber vor, Fakes zu produzieren. Wie aber angesichts der Fülle eintrudelnder Meldungen die selbst kreierten Fälschungen unterscheiden von echten Warnungen? Einmal abgesehen davon, daß die gesamte Vorgehensweise fragwürdig ist. Wie soll jemand, der beschrieben wird als Typus Skilehrer, erkennen, daß Abdul Quadeer Khan an der Atombombe bastelt? Es sei denn, diese Unmöglichkeit der Nutzung, sei genau das, was beabsichtigt ist: es werden Leute ausgesucht, die garantiert nicht in der Lage sein werden, Proliferation zu verhindern; eben: „don´t see any evil“ als Aufforderung, ja die Augen zu verschließen. in memoriam Otfried Nassauer „See no evil“ von Robert Baer mit einem Vorwort von Seymour Hersh, € 19,00

Wer die Wahrheit totschlägt,…

Susan Harper aus Hamburg am 15.03.2023
Bewertungsnummer: 2868678
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Wer die Wahrheit totschlägt, kann sie nicht finden Homemade Terror Ein Buch mit einem Vorwort von Seymour Hersh „You are not supposed to see any evil“, wäre der präzisere Titel, aber wahrscheinlich ist die Intention, auf diese Weise die Spreu vom Weizen zu trennen. Seymour Hersh ist in diesen Tagen in der Debatte. Anlaß also, sich frühere Veröffentlichungen anzusehen. Er schrieb das Vorwort. Gehalten ist es in Hurrah-Sprech. In der Hoffnung, Gesprächspartner zu gewinnen? It´s a thin line. Denn alle kritisch-denkenden Menschen werden nun geneigt sein, die Türen zu schließen. Dort könnte die skeptische Haltung dieser Tage ihren Anfang genommen haben. Denn das Buch liest sich wie alles, was uns empört und die Stasi-Unterlagen-Behörde bis heute beschäftigt: das Bespitzeln, Ausforschen und Diskreditieren der Mitmenschen. Vor allem führt es vor Augen, wie weder Unrecht noch tatsächliche Gefahren erkannt werden können: Sollte die Schilderung zutreffen, erstickt das Land an den selbst geschaffenen Lügen. Wie soll noch überhaupt irgend jemand etwas erkennen, wenn alles vernebelt wird. Wenn es für alles eine Ausrede gibt, kein Ort mehr der Wahre ist, kein Name stimmt, und sich Interessen gegenseitig bekämpfen – auch mit unlauteren Methoden. Gekappte Erreichbarkeit. Das, was „team Horche Jorge“ vorgeworfen wird, angewendet gegen die eigenen Leute – bis ins Groteske. Oder wie soll man jemanden erklären, daß in einer Zeit, in der James Bamford und Edward Snowden über weltweite Überwachung des internets und Telefons auspacken, CIA-Beschäftigte von ihrem Leben abgeschnitten werden, die Post abgefangen und mit einer Woche Verspätung zugestellt wird. Dezidiert wirft der Autor seinem Arbeitgeber vor, Fakes zu produzieren. Wie aber angesichts der Fülle eintrudelnder Meldungen die selbst kreierten Fälschungen unterscheiden von echten Warnungen? Einmal abgesehen davon, daß die gesamte Vorgehensweise fragwürdig ist. Wie soll jemand, der beschrieben wird als Typus Skilehrer, erkennen, daß Abdul Quadeer Khan an der Atombombe bastelt? Es sei denn, diese Unmöglichkeit der Nutzung, sei genau das, was beabsichtigt ist: es werden Leute ausgesucht, die garantiert nicht in der Lage sein werden, Proliferation zu verhindern; eben: „don´t see any evil“ als Aufforderung, ja die Augen zu verschließen. in memoriam Otfried Nassauer „See no evil“ von Robert Baer mit einem Vorwort von Seymour Hersh, € 19,00

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von Robert Baer

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