Die gesellschaftliche Konstruktion der ausseralltäglichen Wirklichkeiten am Beispiel esoterischer und parapsychologischer Vorstellungen vom Traum und
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
01.04.2011
Verlag
GRINSeitenzahl
39 (Printausgabe)
Dateigröße
472 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783640882458
Auch die außerkirchlichen Phänomene, wie z.B. das steigende Interesse am Okkulten oder auch an fernöstlichen Religionen werden in Bezug auf diese Entwicklungen in diesem
Kontext behandelt. Oft siedeln sich die außerkirchlichen Phänomene in dem Bereich des Verborgenen an.
Nicht wenig auch in den Grenzzonen zwischen Esoterik und Scharlatanerie.
Die neue Betrachtungsweise des subjektiv betonten Ansatzes ermöglicht die esoterisch, parapsychologischen Standpunkte mit einzubeziehen. Die Vorstellungen die sie in Bezug auf die außeralltäglichen Wirklichkeitszonen ausbilden erscheinen mir dabei als höchst interessant. Diese Vorstellungen, die sie für die Existenz einer anderen Bewusstseinsebene liefern, hängen stark mit den Vorstellungen, die mit Träumen und ihren Subsinnwelten
zusammenhängen. In diesen entwickeln beide Gruppierungen die Vorstellung, dass der Mensch außerkörperlich sein kann, dass heißt im Stande ist während er träumt, seine Seele auf Wanderschaft schicken kann und somit einen Ausblick einer anderen Bewusstseinsebene und damit einer außeralltäglichen Wirklichkeit erlangen kann.
In diesen Entwicklungen der Vorstellungen spielen die Interkulturellen Einflüsse eine bedeutende Rolle, denn die Ideen die die Esoterik propagiert und die zusätzlich durch die
Tätigkeit der Parapsychologie legitimiert werden, stammen oft von anderen Kulturen, man wird sie jedenfalls dort oft antreffen.
Was mich dabei insbesondere interessiert, ist der Zusammenhang des Traums mit der Ausbildung der Vorstellung und des Glaubens an außerkörperliche Erfahrungen.
Mit Hilfe dieser Vorstellungen legt sich der Mensch eine Weltanschauung zu recht, die ihn sogar von der Existenz Gottes oder einer höheren, transzendenten Macht im Universum,
überzeugen kann.
So betrachtet sind der Traum und die außerkörperlichen Erfahrungen fest miteinander verbunden.
Dabei werden dem Traum und seiner Subsinnwelten innerhalb der verschiedenen Kulturen unterschiedliche Bedeutungen beigemessen.
Dabei können Traumsymbole unterschiedliche Bedeutungen erhalten, aber auch die generelle Bedeutung des Traumes für den "Wirklichkeitsbereich" der Alltagswirklichkeit
unterschiedlich ausfallen. In diesem Zusammenhang wird die Traumdeutung von besonderer Wichtigkeit sein.
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