Induktive Erarbeitung der grammatischen Kategorien Aktiv und Passiv Sprachbewusstsein entwickeln
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Sprache:Deutsch
15,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
Erscheinungsdatum
17.08.2011
Verlag
GRINSeitenzahl
30 (Printausgabe)
Dateigröße
2155 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783640986194
Aus sprachwissenschaftlicher Sicht ist das Aktiv "eine Verhaltensrichtung des Verbs, die vom Subjekt her gesehen ist" (Dudenredaktion, 2005, S. 44), während das Passiv als sogenannte Leideform eine Verhaltensrichtung des Verbs darstellt, die "vom 6 ,leidenden' Subjekt her gesehen ist" (ebd., S. 769). In Textuntersuchungen wurde herausgefunden, dass Aktiv und Passiv in deutschen Texten sehr ungleich verteilt sind. So entfallen durchschnittlich etwa 93 % der finiten Verbformen auf das Aktiv und dementsprechend nur ca. 7 % auf das Passiv (vgl. Dudenredaktion, 1995, S. 170-171). Man spricht folglich vom Aktiv als Erstform, während das Passiv die Zweitform darstellt oder auch häufig nur Kontrastform genannt wird. Hinsichtlich der Funktion ist das Aktiv durch die Aktivität des Agens (Täter) gekennzeichnet, während das Passiv als "täterabgewandt" (Dudenredaktion, 1995, S. 171, in Anlehnung an Weisgerber, 1963) charakterisiert wird. In der zu haltenden Stunde wird lediglich das Vorgangs- bzw. werden-Passiv thematisiert, während das Zustands- oder sein-Passiv ignoriert wird (vgl. ebd., S.171)...
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