Global strategische Entwicklungen bis ins Jahr 2030 und ihre Auswirkungen auf die Ausprägung von Gewalt und Krieg
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Form:Einzelkauf Download
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Sprache:Deutsch
15,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
13.07.2007
Verlag
GRINSeitenzahl
39 (Printausgabe)
Dateigröße
597 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638830683
Diese Arbeit geht der Frage nach, welchen Charakter Gewalt und Krieg annehmen werden, und was die Gründe dafür sind. Der Analyserahmen dieser Arbeit beschränkt sich auf globale strategische Entwicklungen, so genannte globale Trends. Globale Trends sind Entwicklungen, die die gesamte Weltbevölkerung betreffen, und außerhalb des Gestaltungsanspruchs von Staaten oder Regionalverbänden bzw. anderen Staatengruppen stehen. Diese globalen Entwicklungstrends haben hauptsächlich nicht-militärischen Charakter, besitzen aber das Potenzial zu sicherheitspolitischen und militärischen Bedrohungen zu werden. Dazu wurden folgende Trendfelder in einem zeitlichen Rahmen bis 2030 analysiert: Demographische Entwicklungen, Umwelt & Ressourcen, Wissenschaft & Technologie, wirtschaftliche Entwicklungen, kulturelle & gesellschaftliche Entwicklungen sowie politische Entwicklungen. Aus diesen Trendfeldern wurden zentrale Bedrohungen abgeleitet. Bei einer Überlagerung der historischen Trendanalyse mit einer geographischen Trendanalyse können auch mögliche Krisenräume analysiert werden.
Dabei wurde rasch ersichtlich, dass diese globalen strategischen Entwicklungstrends, die in sechs Trendfelder zusammengefasst wurden, zwar auf den ersten Blick einen relativ unmilitärischen "weichen" Charakter haben, bei genauer Analyse jedoch ein hohes Konfliktpotential in den nächsten 25 bis 30 Jahren entwickeln werden.
Der Charakter des Krieges geht hin zu einem veränderten Kriegsbild, und asymmetrischen Formen des Krieges, wenn auch die Gefahr eines zwischenstaatlichen Krieges nicht völlig ausgeschlossen werden kann. Auch kann aus der Trendanalyse eine Kommerzialisierung und Entmilitarisierung von Gewalt und Krieg abgeleitet werden.
Bei genauer Betrachtung wird klar, dass die Begriffe Gewalt und Krieg immer mehr jene Ausprägung annehmen, die sie vor der Verstaatlichung des Krieges im frühneuzeitlichen Europa aufwiesen.
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